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  3. Prozess in Augsburg: 20-Jähriger bietet gefälschten Goldbarren auf Ebay an

Prozess in Augsburg
12.10.2021

20-Jähriger bietet gefälschten Goldbarren auf Ebay an

Ein 20-Jähriger wollte im Internet einen gefälschten Goldbarren verkaufen – und flog auf.
Foto: Arne Dedert, dpa (Symbolbild)

Plus Ein Goldbarren für 1200 Euro erwies sich als Plagiat. Der Verkäufer musste nun vor Gericht in Augsburg erklären, warum er ihn bei Ebay verkaufen wollte.

"Es ist nicht alles Gold was glänzt“ lautet eine alte Redensart, die heutzutage besonders auf das Internet zutrifft. Im weltweiten Netz sind zahllose Betrüger unterwegs, die leichtgläubige Menschen abzocken. Allerdings: Viele Fakes fallen auf, die Urheber landen vor Gericht. So wie ein 20-Jähriger, der vor einem Jahr einen gefälschten Goldbarren auf der Plattform Ebay verkaufte.

„Es tut mir leid, es war eine Dummheit“, entschuldigt sich der junge Mann (Verteidiger: Thomas Reitschuster) nun im Prozess vor Jugendrichterin Angela Friehoff. Das ergaunerte Geld habe er seiner schwerkranken Oma geben wollen, nennt er den Grund für seine illegalen Aktivitäten im Internet. Dort hatte er zunächst für 60 Euro den gefälschten Goldbarren mit dem Gewicht von einer Unze (31,1 Gramm) erstanden. Das Plagiat bot er dann mit Foto als echtes Edelmetall zum Preis von 1200 Euro an. Wäre der Barren echt gewesen, hätte er damals einen Wert von 1366 Euro gehabt.

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