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Prozess in Augsburg
19.04.2021

Angeklagte gesteht im Prozess zur Augsburger Pflege-Razzia die Vorwürfe

Ein kriminelles Netzwerk in Augsburg soll Pflege- und Krankenkassen um Millionen betrogen haben. Nun gibt es vor Gericht ein Geständnis.
Foto: Ulrich Wagner

Plus In Augsburg läuft der erste Prozess zur Pflege-Razzia. Fünf Verdächtige sollen die Kassen um Millionen betrogen haben. Nun gibt es ein erstes Geständnis, doch der Fall ist komplex.

Die Arbeit im Pflegedienst, so beschreibt es die Angeklagte, sei befriedigend, aber hart. Immer sei die Zeit knapp. Und wenn mal eine Sache länger dauere, müsse man sich an anderer Stelle noch mehr beeilen. Schon dies führe zu Tricksereien, etwa bei der Dokumentation. Die Angeklagte ist 42 Jahre alt, eine gelernte Krankenschwester aus Russland, die in den vergangenen Jahren für einen großen Pflegedienst in Augsburg tätig war. Getrickst wurde dort nach Erkenntnissen der Ermittler erheblich, fünf Verantwortliche des Unternehmens stehen seit vergangener Woche vor Gericht; es geht um einen möglichen Millionen-Betrug. Die 42-Jährige hat nun als erste Angeklagte im Prozess ein Geständnis abgelegt – und vor allem eine andere Angeklagte belastet.

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