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Augsburg

27.06.2013

Sicherheitswacht kontrolliert Radler am Hochablass

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Mit dem Fahrrad über den Hochablass, so wie dieser Radfahrer, ist verboten. Darauf haben gestern ehrenamtliche Helfer der Polizei Augsburg hingewiesen.
Bild: Stefan Puchner (dpa)

Am Mittwoch hat die Sicherheitswacht der Augsburger Polizei am Hochablass Radfahrer kontrolliert, weil es dort immer wieder zu Spannungen zwischen den Radlern und Fußgänger kommt.

Am Mittwochnachmittag hat die Sicherheitswacht der Augsburger Polizei am Hochablass nach Radfahrern Ausschau gehalten, die dort nicht wie vorgeschrieben absteigen und schieben. Zwischen 12.30 und 19.30 Uhr patrouillierten die ehrenamtlichen Helfer der Polizei immer wieder an dem Engpass im Siebentischwald. Da es sich bei den Kontrolleuren um keine ausgebildeten Polizisten handelt, wurden keine Verwarnungen oder Bußgelder erteilt, erklärte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Die Sicherheitswacht habe die Radfahrer lediglich darauf hingewiesen, dass sie am Hochablass nicht fahren dürfen. Dabei zeigten sich einige Radler sehr ungehalten, so der Polizeisprecher. "Jeder beansprucht eben für sich den kürzesten Weg", fügt er hinzu.

In der Vergangenheit gab es laut dem Polizeisprecher immer wieder "Spannungen zwischen Fußgängern und Radfahrern". Weil Radfahrer oft ohne Rücksicht auf Fußgänger oder Jogger auf dem engen Weg über den Hochablass fahren, hat sich diese Strecke zu einem Brennpunkt entwickelt.

Augsburger Hochablass: Sicherheitswacht ermahnt Radfahrer

Die Sicherheitswacht besteht aus ehrenamtlichen Bürgern, die nach mehreren Lehrgängen für die Polizei patrouillieren und so für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen sollen. Zu erkennen sind sie an einer Armbinde oder Jacke mit der Aufschrift "Sicherheitswacht". Da sie aber keine hauptberuflichen Polizisten sind, können sie Bürger nur auf ihr Fehlverhalten hinweisen. Droht die Situation zu eskalieren, können sie per Funkgerät Kontakt mit der Polizei aufnehmen, die sich dann um den Vorfall kümmert.

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