Newsticker
Spezial-Airbus der Luftwaffe mit Corona-Patienten aus der Region landet in Hamburg
  1. Startseite
  2. Augsburg
  3. Sinti und Roma: Spurensuche im Fischerholz

Sinti und Roma
16.07.2016

Spurensuche im Fischerholz

In Bauwagen oder Baracken lebten die Sinti und Roma Mitte der 1950er-Jahre im Fischerholz. Bei einem Ortstermin der Sozialbehörde nahm ein unbekannter Fotograf dieses Bild auf.
Foto: Repro Stadtarchiv Augsburg

Der theatrale Spaziergang „Schluchten – Neue Nachbarn“ erschließt einen umstrittenen Stadtteil und erzählt Geschichten von praller Lebenslust und bitterer Armut

Fischerholz – der Name hat in Augsburg einen schillernden, fast magischen Klang. Ins Fischerholz durfte man früher nicht gehen, jedenfalls als braves Augsburger Mädchen nicht. Das war (wie man heute sagen würde) eine „No-go-Area“ – wer weiß, was da passieren konnte –und es war gerade deswegen so verführerisch. Fischerholz, das war auch ein Sehnsuchtsort, das klang nach Abenteuer, Fremdheit, ungezügelter Lebenslust. Im Fischerholz, da lebten Diejenigen, die man nicht in der Mitte der Gesellschaft haben wollte. Das waren neben Arbeits- und Obdachlosen vor allem die Zigeuner, wie man damals die Sinti und Roma nannte, und so spiegelt sich im Namen des Stadtviertels jenes ambivalente Verhältnis, das die Mehrheit gegenüber der Minderheit seit Jahrhunderten einnimmt: Misstrauen und Verachtung einerseits; Faszination und Bewunderung andererseits. Was dabei ausgegrenzt wird, das ist die leidvolle Geschichte der Sinti und Roma, die Vorurteile ihnen gegenüber – und auch die Möglichkeit des Kennenlernens.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.