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Augsburg

01.12.2016

So wurde Blogger Thomas Lischka zum Social-Media-Star

<p>Thomas Lischka aus Augsburg ist auf Instagram erfolgreich. </p>
Bild: sorry_not_fame/ Thomas Lischka

Thomas Lischka bloggt seit drei Jahren seine Outfits auf Instagram. Mittlerweile hat er rund 50 000 Abonnenten. Er erzählt, wie jeder einen erfolgreichen Blog gestalten kann

Gestartet ist er vor drei Jahren, indem er Landschaftsaufnahmen auf Instagram hochlud. Heute hat Thomas Lischka knapp 50.000 Abonennenten auf Instagram. Um die Naturbilder geht es dabei schon länger nicht mehr, sondern um Mode. Eben den Kleidungsstil, der dem 19-Jährigen gefällt und den er auch selbst trägt. Bekannt geworden ist Thomas Lischka in den Social Medias unter dem Namen "sorry_not_fame". Die Fotos für den Account macht er zusammen mit seinem Bruder. Er erzählt darüber, wie ein guter Instagram-Blog aufgezogen wird.

"Ich habe vor ein paar Jahren angefangen, mich für Mode zu interessieren, und da habe ich mir eben andere Fashion-Blogger genauer angeschaut", sagt Thomas Lischka über den Beginn seines Blogs. Nebenbei hat er auch gleich noch einen Youtube-Kanal mit hochgezogen. "Dort stelle ich verschiedene Fashion-Produkte vor, die ich cool finde, und gebe Followern genauere Infos sowie meine persönliche Meinung zu einem Produkt", sagt er und fügt an: "Für mich ist es wichtig, den Leuten den Content zu vermitteln, was mir taugt. Mein Ziel ist es nicht, Tausende von Abonnenten zu haben, ich mache es eher, um ein Vorbild zu sein", erklärt der Instagramer.

Thomas Lischak - krasser Style und coole Outfits


Doch wie können andere Nutzer seinen Account überhaupt finden, und weshalb abonnieren sie ihn dann? Dazu hat der Mode-Blogger eine klare Meinung. "Ich glaube, dass die Leute sagen: Er hat ja einen krassen Style und coole Outfits, deshalb folge ich ihm." Aber nicht jeder Anfang ist leicht, das gilt auch im Social-Media-Bereich. Deshalb sollte man auf eine Strategie setzen, Thomas gibt dazu einen Tipp: "Eher gezielt mit wenigen Abos an einem Thema bleiben und besser mehr qualitativen Content bringen. Sprich, lieber 20 000 Abos und die Leute interessieren sich wirklich für etwas, anstatt 500 000 Abos und die meisten interessieren sich gar nicht für einen."

: @cllxxy shoes: @nonfashion.dk

Ein von (@sorry_not_fame) gepostetes Foto am



Natürlich sei es auch besser, wenn bereits gute Kontakte im Social-Media-Bereich vorhanden sind, die einem Tipps geben können, um seinen Bereich weiter auszubauen. Auf den käme es allerdings auch besonders an. "Es gibt eben in jeder Kategorie verschiedene Persönlichkeiten", sagt er. Eben Aushängeschilder, und das sei es für ihn vor ein paar Jahren etwas leichter gewesen, da zu diesem Zeitpunkt sehr wenige vertreten waren, die sich in seinem Fashion-Bereich auskannten. "Außerdem gab es auch echt wenige deutsche Blogger, die ihren Style zeigten", erzählt Thomas.

Der 19-Jährige findet es wichtig, sich auf ein bestimmtes Thema in einem bestimmten Bereich festzulegen, etwa "Low Carb"-Essen im veganen Bereich. "So hat man ein gutes Standbein, das man noch ausbauen kann." Thomas Lischka empfiehlt außerdem, auf eine Spiegelreflexkamera zu setzen, wenn es die finanziellen Mittel denn zulassen. Doch gibt es auch Unterschiede ob ein Junge oder ein Mädchen einen Social-Media-Account betreibt? "Jungs haben es allgemein schwerer, erfolgreicher zu sein, als Mädchen. Zum Beispiel tauchen unter Jungs-Videos eher negative oder beleidigende Kommentare auf als bei Mädchen."

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Anfeindungen auf Youtube stärker als auf Instagram

Der Blogger hat außerdem festgestellt, dass die Anfeindungen auf Youtube stärker auftreten als auf Instagram. Das Thema Zeit sei natürlich auch ein ganz entscheidender Faktor für einen guten Instagram-Account. Nebst der Zeit, die für das Durchforsten der Social-Media-Welt draufgeht, kommt natürlich auch die Zeit dazu, die die eigenen Fotos in Anspruch nehmen. "Das kommt auf die Aufträge an. Bei einem Foto kann es 30 Minuten, beim anderen vier Stunden dauern." Außerdem kommt noch die Bearbeitung auf Instagram selbst dazu. Bildunterschriften, Hashtags, Verlinkungen. "Das nimmt schon einiges in Anspruch", sagt Thomas Lischka.

Doch wie zahlt sich die ganze Arbeit überhaupt aus? Im Internet gibt es viele Social-Media-Stars, die auch Geld verdienen, Thomas hat auch schon einige Erfolge: "Vor etwa zwei Jahren habe ich auch mit Promotion angefangen. Ich bekomme von verschiedenen Herstellern Produkte, die ich dann in meinen Fotos oder Videos zeige. Ich suche aber auch nur solche Produkte aus, die zu meinen Style passen und weil es mir Spaß macht. Ich würde jetzt nicht etwas anziehen, das mir selber nicht gefällt."

: @cllxxy jacket: @sixthjune

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: @cllxxy bomber: @liftedanchors t-shirt: @antiochclothing jogger: @favelaclothing

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: @cllxxy hoodie: @dbydofficial

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