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02.10.2019

Stadt soll mehr fürs Klima tun

Ein Bündnis stellt konkrete Forderungen

Hinter dem Bündnis „Augsburg handelt“ stecken Institutionen, Firmen und Organisationen, die sich öffentlich hinter die Bewegung „Fridays for Future“ stellen. Zum Abschluss der sogenannten „Week of Climate“ übergibt das Bündnis dem Stadtrat einen offenen Brief. In ihm fordern die Mitglieder jetzt konkrete Maßnahmen von der Kommunalpolitik.

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Mit dem Brief hoffe man, die Stadtregierung anzustoßen, einen Masterplan Klima auszuarbeiten, heißt es von Seiten des Bündnisses. „Dieser soll das vorliegende regionale Klimaschutzkonzept und den Augsburger Nachhaltigkeitsbericht an die heutige Situation anpassen und darlegen, wie Augsburg seinen Anteil am Pariser Klimaabkommen erfüllen wird“, lautet eine der Forderungen. Die Mitglieder gehen in dem offenen Brief ins Detail.

Sie wollen etwa, dass Augsburg seinem Prädikat Fahrradstadt gerecht wird und deutliche Anstrengungen unternimmt. Dazu gehörten ein zügiger Ausbau der Fahrradinfrastruktur entlang der vorgesehenen Radachsen wie auch eine Entschärfung der verkehrsreichen Kreuzungen für Radfahrer. Das Bündnis will zudem, dass die Stadt den motorisierten Individualverkehr im Stadtgebiet systematisch und geplant reduziert, etwa nach dem Vorbild Wiens. Augsburg solle einen langfristigen Alleen-Nachpflanzungsplan ausarbeiten, heißt eine der weiteren Forderungen. Konkret wird appelliert, den bisherigen Stadtratsbeschluss, die Linden im Zuge des Projekts „Fuggerboulevard“ zu fällen, zurückzunehmen.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, besteht das Bündnis „Augsburg handelt“ aus 65 Bündnispartnern, wie Bäckereien, Bauunternehmen, Bürgerverbänden, Restaurants, Einzelhandel und Vereinen. „Wir verstehen uns als Schwester des Bündnisses ,München muss handeln‘, das sich bereits im Juli gründete und dem mittlerweile 350 Bündnispartner angehören.“ (AZ)

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