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Augsburg

29.06.2017

Steinmeier-Besuch: Warum die Trams länger still standen

Der Straßenbahn- und Busverkehr musste länger als geplant unterbrochen werden.
Bild: Annette Zoepf

Der Besuch von Bundespräsident Steinmeier in der Synagoge hat am Mittwoch für Verspätungen im Nahverkehr gesorgt. Woran lag das? 

Der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Mittwochabend in der Synagoge hat Fahrgästen von Bus und Straßenbahn teils mehr als halbstündige Verspätungen eingebracht. Ab etwa 18.15 Uhr stauten sich Straßenbahnen in der Halderstraße bis zum Hauptbahnhof zurück. Auch am Königsplatz standen Busse und Straßenbahnen Schlange.

Laut ursprünglicher Planungen war vorgesehen, dass Busse und Straßenbahnen für etwa zehn Minuten nicht durch die Halderstraße fahren können, wenn Steinmeier und die weiteren Ehrengäste vorgefahren kommen. Wegen der kurzen Zeit habe man keinen Ersatzverkehr eingeplant gehabt, so Stadtwerkesprecher Jürgen Fergg.

Straße länger gesperrt

Doch aus den zehn Minuten wurden mehr als 30 Minuten, nachdem der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, schon gegen 18.15 Uhr ankam, Steinmeier hingegen mehr als eine halbe Stunde später. Das für den Personenschutz zuständige Bundeskriminalamt entschloss sich daraufhin, die Halderstraße die ganze Zeit über dicht zu machen.

„Das war so nicht geplant“, sagt Fergg. Man habe noch versucht, Fahrgäste via Durchsagen an den Haltestellen zu informieren. In der Kürze der Zeit sei auch kein Ersatzverkehr auf die Beine zu stellen gewesen, so Fergg. (skro)

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