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Augsburg

25.05.2019

TSG Hochzoll verdoppelt Fitness-Abteilung

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Weil das Fitness-Studio der TSG Hochzoll in zehn Jahren so rasant wuchs, entschied sich der Vorstand laut seinem Vorsitzenden Klaus Koberling für eine Erweiterung auf das Doppelte.
Bild: Michael Hochgemuth

Die TSG Hochzoll erweitert ihre Räumlichkeiten. Die Arbeiten finden bei laufendem Betrieb statt. Vor welchen Herausforderungen der Verein steht.

Einer kniffligen Aufgabe stellt sich gerade die TSG Hochzoll in der Wendelsteinstraße. Während Vereinsmitglieder auf den Ergometern im Fitness-Studio trainieren, ist die Aussicht auf die ehemalige Terrasse bereits mit Pressspanplatten vernagelt. Der Verein um seinen Vorsitzenden Klaus Koberling ist gerade wieder dabei, die Räumlichkeiten zu erweitern. Angeschafft werden seiner Auskunft nach auch neue Geräte, die heute einfach gebraucht werden – darunter etwa ein Laufband. Gewünscht sei unter anderem auch ein Rudergerät.

Den Ausbau lässt sich die TSG Hochzoll laut Koberling immerhin 500000 Euro kosten. Das Fitness-Studio, das einmal für etwa 230 Trainierende im Verein konzipiert war, sei innerhalb von zehn Jahren zu klein geworden. Inzwischen zählt der Verein fast 500 Nutzer. Deshalb habe man sich entschlossen, die Terrasse zu überbauen und die Trainingsfläche zu verdoppeln, ohne Grundfläche zu brauchen.

Der jüngst ermittelte Mitgliederstand der TSG Hochzoll liegt laut Koberling bei 3180. Wie er sagt, ist die Baumaßnahme bei laufendem Sportbetrieb durchaus mit Einschränkungen und Beeinträchtigungen verbunden. So könne es vorkommen, dass ein entspannendes Yoga-Training vom Gewummer des Presslufthammers gestört werde.

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Jede Verzögerung kostet zehn bis 20 Prozent mehr

Koberling, der selbst vom Fach und nach wie vor als Sachverständiger gefragt ist, weiß: „Ein Umbau bedeutet häufig mehr Stress als ein Neubau.“ Mitte April sei mit dem Ausbau der Glasfront im ersten Stock begonnen worden, Anfang des nächsten Schuljahres – also nach den Sommerferien – will der Breitensport-Verein mit der Maßnahme fertig sein. Denn jede Verzögerung auf dem Bau heißt laut Koberling heute Mehrkosten von zehn bis 20 Prozent. Wegen der extremen Auslastung der Unternehmen herrsche im Bausektor zurzeit ohnehin eine katastrophale Ausgangslage. Und der Vorsitzende ist froh, dass die erste große Erweiterung in östlicher Richtung bereits 2009 erfolgte. Denn heute würde man „das Gleiche nicht für das Doppelte bekommen“. An das Bestandshaus baute der Verein erstmals 1986 eine Gymnastikhalle und sanitäre Räume an.

Wer bei der TSG Hochzoll seiner Fitness Gutes tun möchte, muss sich auf eine Warteliste setzen lassen. Dieser Bereich wird laut Koberling so gut angenommen, dass man sich für die Erweiterung entschied. Unter der Regie von Architekt Peter Wossnig wird auch wieder für einen Freisitz gesorgt. In Richtung Osten soll eine Loggia entstehen und den Blick auf die soeben angelegte Blumenwiese eröffnen.

Loggia mit Blick auf die neue Blumenwiese

Ganz im Sinne des Sport- und Bäderentwicklungsplanes von Sportreferent Dirk Wurm versteht sich die TSG Hochzoll als Kommunikationszentrum im Stadtteil. Wie Koberling sagt, treffen sich hier oft schon am frühen Morgen die jungen Mütter, um gemeinsam den Tag zu beginnen. Ein Netz an ehrenamtlichen Übungsleitern hilft, den Betrieb zu bewältigen. Der Monatsbeitrag bei der TSG beträgt laut der zuständigen Mitarbeiterin Katrin Kraus zwölf Euro im Monat. Für zwei Sparten müssen allerdings Zusatzbeiträge erhoben werden. Das sind nach Auskunft des Vorstandes Tennis und der Fitness-Sport. Der jährlich fällige Beitrag für das Fitness-Studio kostet dann umgerechnet 16 Euro im Monat.

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