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Uni Augsburg

08.06.2019

Unbekannte stehlen Daten von knapp 1000 Uni-Studenten

An der Universität Augsburg gab es einen Hackerangriff auf eine Datenbank.
Bild: Bernd Hohlen

Unbekannte haben die Datenbank eines externen Servers der Universität Augsburg gehackt. Die Betroffenen wurden am Wochenende darüber informiert. Damit drohen die Hacker.

Eine externe Datenbank der Universität Augsburg ist von Unbekannten gehackt worden. Von Seiten der Universität wird betont, dass der Server, auf dem sich die gehackte Datenbank befindet, kein Server der Universität Augsburg war, sondern der eines externen Anbieters. Studentinnen und Studenten, die derzeit an einem Experiment der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät teilnehmen, haben am Samstagnachmittag eine Mail des zuständigen Professors erhalten. In dieser wurden sie über den Hackerangriff informiert. Auf der betroffenen Datenbank, die zur Organisation mehrerer fakultätsübergreifender Experimente genutzt wird, sind laut Uni knapp 1000 Studenten und ehemalige Studierende registriert.

In dem Schreiben, das unserer Redaktion vorliegt, heißt es, dass die IT-Systeme am ersten Juni Opfer eines Hackerangriffs geworden sind. Die Angreifer hätten die Datenbank kopiert und von dem externen Server gelöscht. Dem nicht genug. Laut dem Schreiben an die betroffenen Studierenden drohen die Unbekannten mit dem Verkauf beziehungsweise der Veröffentlichung der Daten.

Uni Augsburg: Betroffene Studenten sollen Passwörter ändern

Bei der Datenbank geht es um die sogenannte LEcH-Datenbank. Die Abkürzung steht für Laboratory for Economic Experiments on Human Behavior. Bei dem aktuellen Experiment, an dem Studierende teilnehmen, wird das menschliche Verhalten in ökonomischen Entscheidungssituationen erforscht.

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Bei den Daten der Studenten handelt es sich unter anderem um Angaben zu Name, Alter, Geschlecht, Studiengang sowie die Mailadresse, mit denen sich die Teilnehmer registrierten. Die Passwörter seien jedoch verschlüsselt. In der Mail an die Studentinnen und Studenten wird davor gewarnt, dass durch den Hackerangriff das Risiko besteht, Opfer eines Betrugs oder Identitätsdiebstahls werden zu können. Den Betroffenen wird empfohlen, auf verdächtige Korrespondenz zu achten und ihre Passwörter zu ändern, vor allem wenn sie diese auch woanders verwendet haben.

Von Seiten der Universität wird betont, dass man immer darauf bedacht sei, die eigenen IT-Systeme auf dem aktuellen Stand zu halten. Datenschutz und Datensicherheit hätten einen hohen Stellenwert. Umso mehr bedauere man es, gehackt worden zu sein. Die zuständige Datenschutzbehörde in Bayern werde umgehend von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt, heißt es weiter.

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10.06.2019

Es scheint, dass in diesem Fall irgendeine Ratte den "KOT" verraten hat.

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