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Plärrer

14.04.2015

Volle Bierzelte auf dem Plärrer: So bekommen Sie noch Plätze

Der Osterplärrer ist gut besucht. Wer noch einen Tisch im Festzelt reservieren will, muss einige Dinge beachten.
Bild: Archivbild, Anne Wall

Der Osterplärrer in Augsburg ist immer gut besucht. Wer noch einen Tisch im Festzelt reservieren will, muss daher einige Dinge beachten.

Geduld war am Wochenende auf dem Osterplärrer für manchen Besucher angesagt: Wer am Freitag oder Samstag abends in eines der großen Bierzelte wollte, musste zeitweise Wartezeiten in Kauf nehmen.

An beiden Festzelten wurden zwischendurch die Eingänge wegen Überfüllung gesperrt. Der Erfolg des Plärrers sorgt auch dafür, dass viele, die jetzt noch einen Tisch reservieren wollen, nicht mehr zum Zug kommen – an mehreren Abenden sind die Zelte ausreserviert.

Durch Stornierungen werden Plätze frei

Im Binswanger-Zelt können nur noch am heutigen Dienstagabend sowie am Mittwoch und Donnerstag Tische vorbestellt werden. Im Schaller-Zelt sind auch für den Donnerstag bereits alle Reservierungskapazitäten ausgeschöpft. „Die Nachfrage ist groß, der Plärrer läuft für uns sehr gut“, sagt Festwirtstochter Tina Held. Die Debatte darüber, dass man im Schallerzelt am Abend keine Kleinkinder mitbringen darf, hat den Zuspruch nicht gebremst. Vor dem Plärrer hatten manche Eltern diese strenge Haltung der Wirtsfamilie kritisiert.

Wer an den ausreservierten Tagen trotzdem noch einen Platz für eine Gruppe sucht, kann es noch probieren. Tina Held vom „Schaller“ sagt: „Wir bekommen manchmal noch kurzfristig Stornierungen und können die Tische dann neu vergeben.“

Außerdem werden reservierte Tische in beiden Zelten wieder freigegeben, wenn die Gäste nicht bis zu einem gewissen Zeitpunkt erschienen sind. Im Schaller-Zelt gilt am Wochenende die Grenze von 18 Uhr, im Binswanger-Zelt muss man am Freitag und Samstag um 17 Uhr da sein. „Wir haben diese Regelung schon seit einigen Jahren und es funktioniert gut“, sagt Festwirtin Angelika Kempter vom Binswanger-Zelt.

Schausteller sind zufrieden

Nicht nur die Zelte sind gut besucht, auch die Schausteller sind mit dem Osterplärrer bisher zufrieden. „Der Besuch ist gut, das Publikum ist angenehm und die Umsätze stimmen“, sagt Josef Diebold, der Chef des schwäbischen Schaustellerverbands. Sollte das Wetter schön bleiben, rechnet er damit, dass die Marke von 500000 Besuchern übertroffen werden könnte.

Trotz der vielen Volksfestbesucher hat die Polizei bis jetzt nicht allzu viel zu tun. Die Beamten zählten bisher sechs Schlägereien. Werner Bayer, der Chef der Innenstadt-Inspektion, spricht von einem „friedlichen Plärrer“. Der Polizeichef lobt die Arbeit der privaten Sicherheitsdienste in den Festzelten – sie hätten die Lage auch beim Ansturm am Wochenende gut im Griff gehabt. Die Helfer des Roten Kreuzes mussten bisher 76 Plärrerbesucher versorgen – allerdings hatte nur rund ein Dutzend davon zu viel Alkohol getrunken.

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