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28.01.2020

Wafa sieht sich auf gutem Weg

Sanierungsverfahren läuft nach Plan

Die Krise in der Automobilindustrie trifft auch die Zulieferer. Das bekommen derzeit verschiedene Unternehmen in ganz Deutschland zu spüren – auch Wafa in Haunstetten. Das auf Spritzguss, Galvanik und Lackierung spezialisierte Unternehmen entwickelt und produziert im Auftrag der internationalen Automobilindustrie Groß- und Kleinserien von verchromten Kunststoffteilen wie Ziergitter im Kühler oder Zierleisten. Rückläufige Auftragszahlen haben im November wie berichtet dazu geführt, dass Wafa einen Antrag auf ein gerichtliches Sanierungsverfahren in Eigenregie gestellt und vom Insolvenzgericht einen Sachverwalter und ein Sanierungsexperte zur Seite gestellt bekommen hat.

Der Geschäftsbetrieb lief seither uneingeschränkt weiter. Zwischenzeitlich, so teilt das Unternehmen auf Anfrage mit, konnte mit wesentlichen Kunden eine Fortführungsvereinbarung getroffen werden. Das sei ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen wie beispielsweise die Optimierung von Arbeits- und Produktionsprozessen sowie die Investition in neue Maschinen und Produktionsanlagen werden „sukzessive und konsequent umgesetzt“, heißt es seitens der Unternehmensleitung weiter.

Das Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung wird voraussichtlich am 1. Februar 2020 eröffnet. Ab dann will die Wafa die Lohn- und Gehaltszahlungen wieder aus eigenen Mitteln aufnehmen – so wie es ursprünglich auch geplant war. Die Mitarbeiter würden das Vorgehen stützen, erzählt einer der Betriebsräte. „Wir sind guter Dinge und das Unternehmen auf einem guten Weg“, so der Arbeitnehmervertreter weiter. Die Informationspolitik sei transparent und nachvollziehbar, die Stimmung daher gut. (nist)

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