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Augsburg

13.10.2017

Warum blieb der Lkw in der Unterführung stecken?

Weil ein Lkw stecken blieb, war die Pferseer Unterführung gesperrt.
Bild: Theodor Pautler

Früher blockierten zu hohe Lastwagen regelmäßig die Pferseer Unterführung. Dann wurde eine Warnanlage installiert. Doch am Donnerstag gab es wieder einen Unfall.

Trotz Höhenkontrollanlage ist gestern Abend gegen 18.30 Uhr ein LKW stadtauswärts in der Pferseer Unterführung stecken geblieben, weswegen der Verkehr bis gut 20 Uhr stark behindert wurde. Der LKW beschädigte außerdem die Oberleitung der Straßenbahn.

Seit über eineinhalb Jahren, seitdem die Stadtwerke die Höhenkontrollanlage installiert hatten, war es an der Pferseer Unterführung zu keinem ähnlichen Unfall mehr gekommen. Fährt ein zu hoher LKW an die Stelle heran, blinken, von einer Lichtschranke ausgelöst, Leuchten auf, die den Fahrer warnen sollen. Was bislang wunderbar funktioniert hatte. Zwar habe es in der Vergangenheit den ein oder anderen Beinahe-Unfall gegeben, aber „bisher haben das immer noch alle rechtzeitig gemerkt“, sagt Jürgen Fergg von den Stadtwerken.

Viele Lkw stoppen rechtzeitig

Wurde die Höhenkontrollanlage seit Inbetriebnahme ausgelöst, konnten die Lastwagen, in der Regel ohne Schäden zu verursachen, umkehren, regelmäßig mit polizeilicher Unterstützung. Warum der Fahrer die aufblinkende Lichtanlage diesmal übersehen hatte, ist bisher nicht geklärt. Aufgrund der gesperrten Unterführung kam es anschließend zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Stadtwerke setzten Ersatzbusse eine, um den Linienverkehr aufrechtzuerhalten. Erst nach eineinhalb Stunden konnte die Unterführung wieder freigegebenen werden.

Zu den entstandenen Kosten können die Stadtwerke bisher keine Angaben machen. Trotz dieses Unfalls hat sich aus ihrer Sicht die Investition in das Warnsystem gelohnt. „Früher hatten wir regelmäßig, fast jeden Monat, dort einen ähnlichen Unfall. Demnach hat sie dich Lage doch deutlich verbessert“, sagt Fergg. An anderen Unterführungen in Augsburg wurden keine Höhenkontrollanlagen angebracht. Hier sehen die Stadtwerke auch keinen akuten Handlungsbedarf.

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