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15.11.2018

Was soll aus der „Halle 116“ werden?

Podiumsdiskussion und Antrag zur Zukunft des NS-Baus

In der Zeit des Nationalsozialismus war die „Halle 116“ in Pfersee ein KZ-Außenlager. Nun wird über die künftige Nutzung des militärischen Zweckbaus auf dem Sheridan-Areal kontrovers diskutiert. Die Stadt wird ihre aktuellen Pläne am Mittwoch, 21. November, bei einer Podiumsdiskussion vorstellen.

Inzwischen liegt auch ein neuer Antrag der Ausschussgemeinschaft von Freien Wählern/Linke/ÖDP und PolitWG vor. Danach soll die Stadtverwaltung bis zum nächsten Frühjahr ein Konzept erstellen, wie die Halle 116 als Gedenk- und Lernort genutzt werden kann. Damit die Halle in ihrer historischen Gestalt als Ganzes sinnvoll verwendet werden könne, müsse diese Verwendung planvoll organisatorisch vorbereitet sein, so die Ausschussgemeinschaft.

Da im Jahr 2020 der 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs ist, sei eine umsetzungsreife Planung bis zu diesem Zeitpunkt wünschenswert. Gefordert wird unter anderem eine Beteiligung interessierter Bürger am Konzept und eine Klärung von Trägerschaft und Fördermöglichkeiten.

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Die nach Augsburg kommende Außenstelle der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit solle samt Seminarräumen für die politische Bildungsarbeit in der Halle 116 untergebracht werden, so eine weitere Forderung. Argument: Die Lokalisierung der Landeszentrale in der Halle würde eine organische Verbindung von Bildungsauftrag und historisch einmaligen Gedenkort darstellen.

Eine Podiumsdiskussion zur Zukunft der Halle 116 findet am Mittwoch, 21. November, ab 19 Uhr im Filmsaal (3. Obergeschoss) im Zeughaus am Zeugplatz statt. Mit dabei sind Gabriele Hammermann, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, Kulturreferent Thomas Weitzel, Professor Günther Kronenbitter, Mitglied des Beirats „Halle 116“, Harald Munding (VVN/BdA Kreisvereinigung Augsburg), Bernhard Kammerer von der Bürgeraktion Pfersee Schlössle und Georg Feuerer vom Verein Amerika in Augsburg. (eva)

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