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26.11.2019

Weiter Debatte um Zukunft des Theaters

SPD will zweite Spielstätte prüfen

Die Zukunft des Staatstheaters bleibt ein Zankapfel der Koalitionspartner CSU und SPD. Es geht um die Finanzierung. Die SPD-Fraktion hat nun einen Antrag gestellt. Er sieht konkret eine Prüfung vor, ob die zweite Spielstätte dauerhaft auf dem Gaswerkareal und/oder auf dem Martini-Areal belassen werden kann. OB-Kandidat Dirk Wurm sagt: „Wenn wir im Mai 2020 feststellen, dass die Kosten weiter durch die Decke gehen, ist es zu spät für Umplanungen und der Zug ist abgefahren“. Die SPD fordert, dass der Kostendeckel eingehalten werden müsse. Kritik wird an Wirtschafts- und Finanzreferentin Eva Weber (CSU) laut. Die „Engstirnigkeit der CSU und ihrer OB-Kandidatin“ am geplanten Bau auf Biegen und Brechen festzuhalten und jede Möglichkeit einer eventuell kostengünstigeren Alternative im Voraus abzulehnen, sei inakzeptabel.

Aktuell ist das Projekt mit 186 Millionen Euro gedeckelt, ohne die Ausgaben für Übergangsbühnen. Die reine Baumaßnahme wird sich verteuern, da beim Neubau bislang ungeahnte Probleme aufgetaucht sind. Die Bauverwaltung geht von bis zu 20 Millionen Euro mehr aus.

Die Position der CSU ist bekannt. Sie lehnt die „Zerstückelung“ des Gesamtkonzeptes ab. „Das wäre ein Rückschritt in Zeiten, in denen in Augsburg im Klein-Klein gedacht und gehandelt wurde“, sagte Fraktionschef Bernd Kränzle zuletzt und ergänzte: „Wer jetzt schon im vorauseilenden Gehorsam den großen Wurf kleinredet, hat die positive Gesamtdimension des Jahrhundertprojekts nicht verstanden.“ (möh)

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