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Breitensport

07.11.2019

Wie sich die TSG Hochzoll behauptet

Bilder aus dem Montagstraining erinnern an Selbstverteidigung, wie sie der Chinese Bruce Lee in seinen Filmen bekannt machte.
2 Bilder
Bilder aus dem Montagstraining erinnern an Selbstverteidigung, wie sie der Chinese Bruce Lee in seinen Filmen bekannt machte.
Foto: Brike Oud

Der momentane Umbau ermöglicht einen weiteren Ausbau des Kursangebots. Jetzt wird auch Selbstverteidigung in verschiedenen Kampftechniken trainiert

Das gesamte Spektrum sportlicher Aktivitäten will die TSG Hochzoll abbilden. Deshalb bietet der Breitensportverein um seinen Vorsitzenden Klaus Koberling jetzt auch ein ausgedehntes Angebot an Kampftechniken zur Selbstverteidigung an. Nachdem erneut in die Sportstätte investiert, sie umgebaut und erweitert wird, entstehen gerade die räumlichen Voraussetzungen.

Kampfsport ist vielfältig und, sagt Übungsleiter Robert Pamer, lasse sich auf unterschiedliche Art trainieren: Der eine wolle sich gelegentlich auspowern, einem anderen sei an Perfektion und technischer Präzision gelegen. Wieder andere schätzen es, möglichst oft und mit verschiedenen Schwerpunkten wie Kraft- und Gerätetraining ambitioniert arbeiten zu können.

Zunächst aber gilt es natürlich, sich für einen Kampfstil zu entscheiden. Aikido, Boxen, Karate, Judo, Taekwondo, Krav Maga, Sambo, Kickboxen, Jeet Kune Do oder doch etwas anderes? All dieses ist laut Pamer so unterschiedlich, dass man erst einmal das eine oder andere ausprobiert haben sollte, bevor man sich länger daran bindet. Bei der TSG Hochzoll lassen sich nun Kampfsport-Stile – an drei Wochentagen – trainieren. Wie das übrige Vereinsangebot auch, so ist das Training grundsätzlich breitenorientiert. Das bedeutet laut Pamer, dass Wettkampfambitionen nicht im Vordergrund stehen. Das Training sei vielmehr für Anfänger bis Fortgeschrittene geeignet.

Wichtig ist, dass man sich gerade bei einer eher aggressiven Sportart wie Kampfsport in der Gruppe wohlfühlen sollte. Ein „respektvoller und freundschaftlicher Umgang“ sei notwendig, wolle man persönlich Fortschritte erzielen. Montags mit Jeet Kune Do, auch bekannt als Bruce Lees Stil der Selbstverteidigung; dienstags mit einem fitness-orientierten Grundlagentraining aus dem Uechi-Karate und Kickboxen, parallel dazu Aikido mit seiner eher defensiven Bewegungs- und Hebellehre; donnerstags mit dem Kali-Stockkampf und freiem Kickbox- und Stockkampf-Sparring sowie ebenfalls Aikido. Montags findet weiterhin ein Kinder-Kampfsporttraining statt, für das allerdings derzeit wegen der großen Nachfrage keine Anmeldungen mehr angenommen werden können.

Die Angebote richten sich an Erwachsene ab 16 Jahren (Aikido bereits ab 13 Jahren) unabhängig von Herkunft, sozialem Hintergrund oder Grad einer Behinderung. Das Besondere an der TSG Hochzoll ist wohl die einzigartige Mischung aus Vereinsgröße und individuellem Sportangebot: Einerseits ist die TSG einer der größten Sportvereine Augsburgs. Mit 3000 Mitgliedern, einer Vereinsanlage mit vier Turnhallen und einem angegliedertem Fitnessstudio lässt die Ausstattung laut Klaus Koberling eigentlich kaum Wünsche offen. Der Gerätepark stehe allen Mitgliedern offen. Zudem engagieren sich bei der TSG so viele Übungsleiter, dass das Übungsangebot über 100 Kurse umfasst und nicht vom mangelndem Raumangebot eingeschränkt wird.

Die Mitgliedschaft im Verein ermöglicht die Teilnahme an sämtlichen Trainingsangeboten. Nur für die Nutzung des vereinseigenen Fitnessstudios werde ein Sonderbeitrag fällig. Die TSG Hochzoll versteht sich als „familienorientierter Sportverein“, was sich nicht nur in einem aufeinander abgestimmten Übungsangebot von Jungen und Eltern niederschlägt. Neben einem moderaten Familienbeitrag sei auch eine Kinderbetreuung während der Trainingszeiten gewährleistet.

Mehr über die angebotenen Kampfsport-Stile, Trainingszeiten und das Trainingsumfeld finden Sie im Internet unter www.tsghochzoll.de.

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