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Konzert

12.12.2011

Zarte Stimmen, voller Sound

Mit feinem Scat, aber auch Rap lockten die Solistinnen Alexandrina Simeon, Patricia Römer und Daniela Engelhardt (von rechts) Santa Claus in die Stadt.
Bild: Foto: Tiggemann

Dritte A-cappella-Weihnacht lockt ein großes Publikum

Strahlende Augen, himmlische Klänge und warme Gefühle: So haben die Mitwirkenden der dritten Augsburger A-cappella-Weihnacht in Ev. Heilig-Kreuz Weihnachten schon vorweggenommen. Und zwar offensichtlich zuallererst einmal für sich selbst.

Denn selten sah man bei Sängerinnen und Sängern in so selige Gesichter, selten spürte man das Glück auf der Suche nach Transparenz und Wohlklang bei Chören, die sich aus Amateuren und Profis zusammensetzen. Das Publikum dankte mit drei ausverkauften Abenden am Wochenende.

Fast 70 Sänger musste der Chorraum fassen, die mal in kleinen Solisten-Ensembles von vier, fünf, sechs Sängern, mal im kleinen, mittleren und großen Chor – mit gar nicht so wuchtiger, sondern eher feiner Kraft – zusammen sangen.

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Die ganze Palette des A-cappella-Gesangs konnte man hier erleben: populäre Musik in ihren verschiedenen Traditionen, von alpenländischem Brauchtum bis zum amerikanisch-jazzigen Gospel, mal mit skandinavischem Einschlag, mal mit gregorianischem Ernst.

Ein zweistündiges Adventsstimmungsfest

Cash-n-go hatte schon zum dritten Mal Chöre rund um Augsburg eingesammelt und hier zum zweistündigen Adventsstimmungsfest zusammengeschweißt. Eine bemerkenswerte Leistung ganz unterschiedlicher Klänge.

Mit dabei wieder Chorfeo, Jukevox und Voicenet (am ersten Abend traten sie nicht auf) sowie als Debüt der neue Chor „Greg Is Back“, ein sehr junger Klangkörper mit jazzigem Sound.

Zum Teil servierte man ganz neue maßgeschneiderte Arrangements, die von den Arrangeuren Wayne Wegener und Martin Seiler abwechselnd dirigiert wurden. Die beiden zelebrierten die spielerischen Wechsel zwischen glasklarem Sound (wie bei Cash-n-go und Jukevox), souligen Soli (einer Vielzahl von Solisten mit großartigen Performances) und dem wohlig-frischen Klang des großen Chores aller Mitwirkenden.

Kleine Schocker in pink, grün und blau waren dagegen die Scheinwerfer auf die Apsis – doch umso harmonischer erschien das Engelsgloria von Chorfeo, das sich von der Orgelempore herabgoss.

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