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Augsburg

27.02.2015

Zwei Waggons eines Güterzuges entgleisen - Jetzt ermittelt die Polizei

Zwei Waggons eines Güterzuges sind im Rangierbahnhof aus den Gleisen gesprungen. Der Vorfall beeinträchtigte den Bahnverkehr.
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Zwei Waggons eines Güterzuges sind im Rangierbahnhof aus den Gleisen gesprungen. Der Vorfall beeinträchtigte den Bahnverkehr.
Bild: Bundespolizei

Bei Augsburg-Oberhausen sind zwei Waggons eines Güterzuges entgleist. Dadurch kam es zu Behinderungen auf der Bahnstrecke. Die Polizei ermittelt jetzt.

In Augsburg-Oberhausen sind am Freitag gegen 10 Uhr zwei Wagen eines Güterzuges aus den Gleisen gesprungen. Größere Schäden gab es nicht. Laut Bahn entgleisten zwei Waggons eines leeren Güterzugs eines privaten Betreibers beim Ausfahren aus dem Güterbahnhof kurz nach der Wertachbrücke. Der Zug hätte nach Norddeutschland fahren sollen.

Der Güterzug fuhr gegen 9.54 Uhr von Augsburg-Oberhausen mit 25 leeren Wagen ab. Auf Höhe der Hessenbachstraße sprangen plötzlich zwei Güterzugwagen aus dem Gleis. Wie die Polizei berichtet, wurden dadurch das Gleis und das Gleisbett auf einer Länge von etwa 1500 Metern beschädigt. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Polizei fand zwei "Hemmschuhe" auf den Schienen

Ermittler der Augsburger Bundespolizei fanden zwei sogenannte Hemmschuhe auf den Schienen, die den Unfall im Weichenbereich ausgelöst haben könnten. Eigentlich werden die aus Metall hergestellten Keile im Bahnbetrieb zum Abbremsen von Fahrzeugen eingesetzt. Auch, um abgestellte Waggons gegen ungewolltes Wegrollen zu sichern, werden sie verwendet, informiert die Bundespolizei. Warum die Arbeitsgeräte bei der Abfahrt des Zuges auf den Schienen lagen, ist noch Gegenstand der laufenden polizeilichen Untersuchungen.

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Die Augsburger Bundespolizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Im Personenverkehr kommt es seit dem Vormittag zu Behinderungen. Zwar sind Gleise teils wieder passierbar, wegen der hohen Streckenauslastung hat die Bahn aber beschlossen, Pendlerzüge zwischen Augsburg und Dinkelscherben und zwischen Augsburg und Meitingen ausfallen zu lassen. Noch ist unklar, wie lange die Behinderungen andauern werden.

Gänzlich ist der Regionalverkehr Richtung Norden und Westen aber nicht eingestellt. Züge nach Ulm können fahren, ebenso Züge, die direkt aus Treuchtlingen kommen oder dorthin fahren. Die anderen Züge aus Richtung Donauwörth wenden bereits in Gersthofen. Ein Pendelverkehr mit Ersatzbussen zwischen Augsburg und Gersthofen ist eingerichtet.  skro

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