Die zeitliche Überschneidung der Baustellen auf der teilgesperrten B17 und der Bürgermeister-Ackermann-Straße stadtauswärts am vergangenen Wochenende hat für teils erhebliche Staus in Augsburg gesorgt. In den sozialen Medien und in Zuschriften an unsere Redaktion reagierten Autofahrer ungehalten über die gleichzeitige Terminierung der Baustellen im Augsburger Westen, die lange Umwege nötig machte. Manche Umleitungsstrecken – offiziell wegen der gesperrten Anschlussstellen oder als Alternativroute für ortskundige Autofahrer, die die B17 meiden wollten – waren mit der Verkehrsmenge überfordert, die Rede war von „Schildbürgerstreich“.
Baustellen auf B17 und Ackermann-Straße: Stadt Augsburg bezieht nicht direkt Stellung
Zur Frage, warum die beiden Baustellen (die B17-Baustelle auf Höhe Göggingen/Pfersee lief zwei Wochen lang, die Baustelle auf der Ackermann-Straße nur zwischen Freitag und Sonntag) in den Pfingstferien gleichzeitig angesetzt wurden, nahm die Stadt auf Anfrage unserer Redaktion nicht direkt Stellung. Die B17 sei zwar eingeschränkt, aber stets durchgängig befahrbar gewesen, so der Hinweis der Stadt, sodass man dort nur Umleitungen für die gesperrten Anschlussstellen ausgewiesen habe.
Diese Umleitungen habe man im Hinblick auf die Sperrung der Ackermann-Straße modifiziert, nachdem dort wie berichtet die Bauphasen und die gesperrten Anschlussstellen im zeitlichen Ablauf getauscht worden waren. Grundsätzlich stimme man Baustellen immer so aufeinander ab, dass es zu möglichst geringen Einschränkungen komme.
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