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Augsburg: Augsburger Europatag setzt ein Zeichen für die Ukraine

Augsburg

Augsburger Europatag setzt ein Zeichen für die Ukraine

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    Der Europatag auf dem Königsplatz stand dieses Jahr unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine.
    Der Europatag auf dem Königsplatz stand dieses Jahr unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine. Foto: Michael Hochgemuth

    Ganz im Zeichen von Demokratie und Frieden fand am Sonntag der Europatag auf dem Augsburger Königsplatz statt. Dabei wurde auch ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine gesetzt, berichtet Thorsten Frank, Vorsitzender der Europa-Union Augsburg und Landesvorsitzender der Europa-Union Bayern. Rund 20 Vereine und Organisationen begingen den Europatag in der Fuggerstadt.

    Aus aktuellem Anlass war der Europatag und das Bühnenprogramm sowie den 77 Jahren Frieden in der EU als auch den Opfern der Ukraine vor dem Angriffskrieg Putins gewidmet. Mit einer gemeinsamen Augsburger Erklärung setzten die Vertreter auf der Bühne ein Zeichen für den Frieden und gegen Kriegstreiber.

    Augsburger Erklärung gegen den Angriffskrieg

    Eröffnet wurde der Europatag durch Augsburgs Zweite Bürgermeisterin Martina Wild (Grüne) und dem Landesvorsitzenden der Europa-Union, Thorsten Frank. Die Augsburger Erklärung zum Europatag gegen den Angriffskrieg Putins und für Solidarität mit den Opfern wurde eingerahmt durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Dieses zeichnete sich einerseits durch musikalische Vielfalt und andererseits Ukrainische Beiträge sowie Redebeiträge aus.

    Besonders große Zustimmung zu ihren Beiträgen erhielten Andrii Rymlianskij vom Ukrainischen Verein und Tanja Hoggan-Kloubert vom Deutsch-Ukrainischen Dialog. "Die Ukraine ist noch nicht einmal Mitglied der EU. Doch wir zahlen den Preis für die Demokratie für ganz Europa", sagte Rymlianskij. Allerdings, so betonte er ebenfalls: "Die enorme Solidarität aus ganz Europa gibt uns große Hoffnung." Tanja Hoggan-Kloubert setzt an der neuen Rolle der Ukraine in Europa an. Fazit: "Die Ukraine wurde durch den ungerechtfertigten Angriff Russlands seit 2014 vom Objekt zum Subjekt der Geschichte Europas. Wichtig ist nun das Streben nach Frieden, Respekt voreinander und Solidarität." Auch musikalisch sorgten die Ukrainer mit der Sängerin Evgenja Rowaska am frühen Nachmittag für einen Beitrag zum Bühnenprogramm.

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