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Augsburg
24.04.2024

Der Zustand der Augsburger Straßen hat sich verschlechtert

Schlaglöcher und Risse gibt es auf immer mehr Augsburger Straßen. Der aktuelle Zustandsbericht des Tiefbauamts fällt durchwachsen aus.
Foto: Silvio Wyszengrad

Das Tiefbauamt hält etwa die Hälfte der Augsburger Straßen für sofort oder kurzfristig sanierungsbedürftig. Ohne mehr Geld drohe ein massiver Investitionsstau.

Der Zustand der Augsburger Straßen hat sich in den vergangenen Jahren verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Tiefbauamts, das die Straßen im 779 Kilometer langen Augsburger Netz in verschiedene Zustandsklassen einteilt. Demnach stieg der Anteil der Straßen in der schlechtesten Klasse 5 (Handlungsbedarf sofort) zwischen der letzten Untersuchung 2016 und der aktuellen Untersuchung aus 2023 von drei auf neun Prozent, in der zweitschlechtesten Klasse (Handlungsbedarf kurzfristig) von 25 auf 41 Prozent. "Der Zustand der Augsburger Straßen könnte besser sein, und wir könnten mehr Geld für den Straßenunterhalt brauchen", so Baureferent Steffen Kercher mit Blick auf die Finanzausstattung. Ein konkretes Handlungsprogramm beabsichtigt die Stadt für den Moment allerdings nicht. 

Zu den Straßen in inzwischen schlechtem Zustand gehört die B17 auf ihrem Teilstück in Göggingen und Pfersee, wo wegen der gestiegenen Verkehrsmengen lärmschluckender Asphalt verbaut ist, der aber relativ häufig ausgetauscht werden muss. Auch die Schillstraße (Firnhaberau) und die Berliner Allee (abschnittsweise) gelten als schwierige Straßen. Kurzfristigen Handlungsbedarf sieht das Tiefbauamt unter anderem auf der Hans-Böckler-Straße (Lechhausen/Hammerschmiede), auf der Stadionstraße (Rosenaustadion), der Donauwörther Straße oder der Reinöhlstraße (Kriegshaber). 

Das sind die Zustandsnoten für die Augsburger Straßen

Die Stadt hält fest, dass die Ergebnisse aus 2016 und 2023 nur eingeschränkt vergleichbar sind, weil man 2016 im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Grundsanierung untersuchte und sich 2023 auch auf die Notwendigkeit kurzfristiger Baumaßnahmen konzentrierte. Für 2023 sagen die Ergebnisse aber dennoch aus, dass bei 50 Prozent der Straßen kurzfristig oder sofort etwas gemacht werden müsste. 30 Prozent sind in sehr gutem Zustand oder allenfalls langfristig sanierungsbedürftig, 20 Prozent müssen mittelfristig angepackt werden. Die Stadt sanierte in den vergangenen Jahren mehrere Straßen (Abschnitte der B17, Haunstetter Straße), gleichwohl seien Straßen, die 2016 noch in mittlerem Zustand waren, inzwischen in eine schlechte Bewertung gefallen, so die Stadt.

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Laut Baureferat stehen aktuell 4,25 Millionen Euro jährlich für den Straßenunterhalt zur Verfügung (inklusive Reinigung von Gullys). Hinzu kommen noch die 2,15 Millionen Euro, die die Stadt für ihr eigenes Personal im Bereich Straßenbau ausgibt. Insgesamt sei das aber nicht ausreichend, so das Tiefbauamt. Als Standard gehe die Forschung von mindestens 1,30 Euro pro Quadratmeter Straße aus – macht fürs Augsburger Straßennetz mindestens knapp zehn Millionen Euro. Die Unterfinanzierung, so das Tiefbauamt, führe letztlich dazu, dass man wegen des Substanzverlustes viel Geld in unaufschiebbare Ausbesserungsarbeiten stecken müsse, das man sich bei dauerhafter Erhaltung hätte sparen können. Ohne mehr Mittel in diesem Bereich drohe ein "Investitionsstau". 

Neue Straßen gibt es vor allem in Augsburger Neubaugebieten

Im Bauausschuss des Stadtrats wurden die Botschaften ohne vertiefte Aussprache zur Kenntnis genommen. Die Grünen merkten an, dass durch den bayernweiten Wegfall der Anliegerbeiträge bei Straßensanierungen nun Geld fehle. "Und darüber hinaus gilt: Man sollte keine neuen Straßen bauen, weil jede neue Straße kostet dauerhaft", so Grünen-Rat Deniz Anan. Christine Kamm (Grüne) fragte, inwieweit sich durch Rückbau und Verkleinerung von Straßen etwas sparen ließe. 

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Tiefbauamtsleiter Gunther Höhnberg entgegnete, man versuche, Straßen auf das notwendige Maß zu beschränken. In den Fällen, in denen man wegen Verkehrsverlagerungen an Bestandsstraßen zu viel Platz habe, versuche man, den Platz für Radverkehr oder mehr Bäume zu nutzen. Der Zuwachs im Augsburger Straßennetz komme vor allem durch neue Baugebiete, die erschlossen werden müssen. Ansonsten vergrößere man das Straßennetz nicht mehr. Bürgerliche-Mitte-Stadträtin Beate Schabert-Zeidler forderte mehr Geld für den Unterhalt. "Schlechte Straßen betreffen nicht nur die Verkehrsteilnehmer, sondern sind auch für Anwohner schlecht." Schlaglöcher seien auch eine Lärmquelle. Das müssten sich auch diejenigen klarmachen, die die Ausgaben in dem Bereich eher kurzhalten wollen. 

Die Stadt kündigte an, im Hinblick auf die Verkehrsbelastung einzelner Straßen noch vertiefte Erkenntnisse zu benötigen. In Zukunft sollen zudem auch Geh- und Radwege in die Zustandsuntersuchungen eingebunden werden. Kercher deutete an, dass höhere Gebühren fürs Bewohnerparken eine Möglichkeit sein könnten, mehr Geld für Straßenunterhaltsmaßnahmen zu erwirtschaften. In Bayern sind die Maximalgebühren für einen Bewohnerparkausweis allerdings auf 30 Euro gedeckelt. Diesen Rahmen schöpft Augsburg aktuell aus. 

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24.04.2024

die Augsburger Straßen sind nicht nur für Autofahrer eine Katastrophe. Die Verantwortlichen sollten sich mal mit dem Rad durch die Stadtteile bewegen (auch auf Nebenstraßen) und dabei einige empfindlichere Dinge eines wöchentlichen Einkaufs einladen. Viel Spaß dabei! Augsburgs Straßen und Radwege sind überwiegend Holperpisten und die "abgesenkten" Bordsteine ein Witz

24.04.2024

Im artikel steht schon, dass das erhöhte Verkehrs aufkommen für die Schäden verantwortlich ist. Um Kosten zu sparen muss die Stadt Augsburg also darauf setzen den Verkehr zu reduzieren. Das funktioniert leider nicht indem man den Fahrplan des ÖPNV ausdünnt und Radfahrende klein hält.
Es müssen die alternativen zum Auto ausgebaut werden um in Zukunft Geld zu sparen. Denn Fahrradfahrende, Fußgänger und ÖPNV nutzerinnen kosten der Stadt deutlich weniger.

24.04.2024

Gerade der Augsburger ÖPNV frisst die Stadtkasse leer.
Straßenbahnen zu betreiben ist ein teures Unterfangen. Regelmäßig sieht man die zwei Männer, welche frischen Stahl auf die Schienen schweissen, um den Abrieb auszugleichen. Zwei neue Straßenbahnzüge kosten in der Anschaffung so viel wie die jährliche Reparatur aller Augsburger Straßen.
Das einstmals tadellose Busnetz mit Knotenpunkt am Königsplatz fiel dem teilweise sinnvollen aber teilweise auch sehr fragwürdigen Ausbau der Straßenbahn zum Opfer. Ein Einsparpotential, sehe ich eigentlich nur, wenn man den Trambetrieb ab 19:00 Uhr einstellt und durch Busse ersetzt. Dadurch würden sogar einige Umsteigezwänge wegfallen.

24.04.2024

Wenn man ehrlich rechnet, kosten Autoverkehr und Straßenunterhalt (inklusive Winterdienst, Rettungseinsätze, Dienstwagenprivileg) die öffentliche Hand jedes Jahr enorme Summen. Und die heute üblichen Geländewagen strapazieren die Straßen stärker als die früher üblichen kleineren Fahrzeuge.

24.04.2024

>>Gerade der Augsburger ÖPNV frisst die Stadtkasse leer.<<

Wie lange wollen Sie Ihre Unkenntnis der Sachlage hier noch propagieren? Glauben Sie ernsthaft, Omnibusse würden keine Spurrillen auf den Straßen verursachen? Kein Mensch schweißt übrigens frischen Stahl auf Schienen, um den Abrieb auszugleichen! Machen Sie sich erst einmal schlau, warum und was da geschweißt wird. Und eine neue Straßenbahn fährt dann die nächsten 25 bis 30 Jahre, in der Zeit müssen schon dreimal die Omnibusse ersetzt werden.

24.04.2024

@Walter K: Das Verfahren nennt sich Auftragsschweissen und die beiden Männer sehe ich an den Gleisen der Linie 3 regelmäßig. Und ja, nach Rückfrage werden ca. 2 bis 3mm Schienenabrieb wieder aufgebaut.
Eine Straßenbahn hat zwar die dreifache Lebensdauer eines Gelenkbuses, aber das darf man dann beim ungefähr achtfachen Anschaffungspreis auch erwarten.
Das einzige womit die Straßenbahn punkten kann, ist der geringe Energieverbrauch bei hoher Beförderungskapazität wo Busse definitiv nicht mithalten können. Allerdings relativiert sich das, wenn die Straßenbahnen abends praktisch leer fahren.

24.04.2024

Augsburg hat 2023 3,6 Millionen Euro durch Bußgelder eingenommen, genau durch die Gruppe(Autofahrer), die die Straßen auch benutzt. Dann sollten die Stadt das auch für die Reparatur der Straßen verwenden. Die Rosenaustraße z.B. am neuen Bahnhofszugang Richtung Wittelsbacher Park ist auf der rechten Seite eine einzige Schlaglochpiste, die nur immer wieder mit Teerflecken zugeklebt wurde.

Zitat Artikel Augsburger Allgemeine vom 24.01.2024:

"Deutlich nach oben gingen 2023 auch die Einnahmen, die dadurch in die Kassen der Stadt flossen: Durch Bußgelder "verdiente" sie rund 3,6 Millionen Euro – im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um rund 63 Prozent."

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-die-stadt-blitzt-haeufiger-und-nimmt-ueber-bussgelder-deutlich-mehr-geld-ein-id69169376.html

24.04.2024

Die Immobilienbesitzer zahlen jedes Jahr 57 Millionen Euro Grundsteuer an die Stadt Augsburg. Ich finde die Grundsteuer legitim, wenn damit die ganze öffentliche Infrastruktur rund um ein Haus instand gehalten wird. 10 Millionen Euro für Straßenerhaltung pro Jahr sollten also eigentlich kein Problem sein.
Zu wirtschaftlich guten Zeiten hat die Stadt das Geld für sinnlose Projekte (Theater, Bahnhofstunnel, Königsplatz) mit vollen Händen herausgeworfen. Der jetzige Katzenjammer ist symptomatisch für nicht nachhaltiges Wirtschaften. Irgendwie hat das der Ex- Bürgermeister Griebl das vielleicht schon länger geahnt und wollte das Stadtbad und die Stadtwerke versilbern.