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  3. Augsburg: In den Augsburger Sportstätten reicht der Platz nicht mehr aus

Augsburg
16.02.2024

In den Augsburger Sportstätten reicht der Platz nicht mehr aus

Denkmalgeschützt: Die besondere Dachkonstruktion macht die Augsburger Sporthalle zu einem architektonischen Juwel. Die Sanierung zieht sich allerdings bereits über Jahre hin.
Foto: Ulrich Wagner

Übungszeiten sind kaum noch zu bekommen. Großprojekte wie ein neuer Trainingsplatz und der Ersatzneubau des Spickelbads könnten helfen. Doch bis dahin wird noch viel Zeit vergehen.

Wenn Sportvereine oder -gruppen derzeit Trainingszeiten in Augsburger Sportstätten oder Bädern benötigen, brauchen sie einen langen Atem und viel Flexibilität. Schwimmtraining für Kinder am Samstagmorgen um acht Uhr, Fußballtraining für die D-Jugend am Abend um 18 Uhr – das sind nicht gerade angenehme Zeiten für Eltern, Betreuer- und Trainerteams. Doch viele sind froh, überhaupt Übungsstunden zu bekommen, denn das Sport- und Bäderamt kann schon lange nicht mehr alle Wünsche erfüllen. Die Engpässe sorgen für viel Kritik, doch die Stadt versucht jetzt, Abhilfe zu schaffen – mit einem Plan, der bereits seit sieben Jahren existiert.

Die Augsburger Bevölkerung wächst, demgegenüber stehen sanierungsbedürftige Sportstätten, die aus unterschiedlichen Gründen immer wieder gesperrt werden müssen. Sportreferent Jürgen Enninger will mithilfe des 2017 aufgestellten Sport- und Bäderentwicklungsplans Abhilfe schaffen. Zuletzt wurde der Plan aktualisiert, nun steht fest, welche Maßnahmen Priorität haben sollen. Leicht umsetzbare Bewegungsanreize für Bürgerinnen und Bürger, wie mobile Sportboxen oder ein jährlich stattfindendes inklusives Sport- und Spielfest, gehören ebenso dazu wie kostenintensive bauliche Neuerungen. Drei Schwergewichte im Sportstättenbau stehen dabei auf Enningers Agenda.

Rasentrainingsplätze auf den Augsburger Bezirkssportanlagen sind überstrapaziert

Sportplatz mit alternativem Rasenbelag: Mit Blick auf den überstrapazierten Zustand der Rasentrainingsplätze auf den drei Augsburger Bezirkssportanlagen ist Enninger überzeugt, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Besonders dramatisch sei die Lage auf der Karl-Mögele-Bezirkssportanlage. Hier wird laut Sport- und Bäderamt die maximale Nutzungskapazität der vier Naturrasenfelder etwa um 327 Prozent überschritten – statt 24 Stunden in der Woche sind es 106,6 Stunden. Nicht ganz so extrem ist es in Haunstetten (78 Prozent Übernutzung) oder auf der Sportanlage Süd (16 Prozent). "Dank unserer Greenkeeper, die wirklich großartige Arbeit leisten, sind die Plätze trainings- und spielfähig. Auf lange Sicht ist diese deutliche Übernutzung jedoch problematisch", so Carolin Edenhofner von der Stadt, die den Plan überarbeitet hat. 

Deshalb soll zeitnah auf einer der Bezirkssportanlagen ein neuer Kunstrasenplatz entstehen, der deutlich längere Nutzungskapazitäten aufweist. Dann könnten im Winter auch die Hallen entlastet werden, weil draußen trainiert werden kann. "Wir planen eine Rasenfläche mit alternativem Belag, einem, der keine Mikroplastik ausstößt. Wo er hinkommt, muss aber erst noch geklärt werden", sagt Enninger, weist aber gleich darauf hin, dass bis zur Realisierung mehrere Jahre vergehen können. "Der Prozess braucht Vorlauf. Wir werden das Projekt jetzt für den Haushalt anmelden. Im November wird feststehen, ob wir die Mittel bekommen." Selbst mit einem weiteren Platz könne aber auch nur ansatzweise die Warteliste abgearbeitet werden. 

Dem Ersatzneubau für das Augsburger Spickelbad wurde bereits zugestimmt

Bäder: Lange hatten sich der Wunsch einer Bädersanierung und der Wunsch nach einem 50-Meter-Bad in der Stadt gegenseitig blockiert. Enninger hat die Sanierung nun abgekoppelt von der Realisierung eines 50-Meter-Beckens, die Sanierung des Spickelbads als Ersatzneubau mit dem bestehenden 25-Meter-Becken fand vergangenes Jahr eine politische Mehrheit. Der Grundsatzbeschluss für das auf 40 Millionen Euro geschätzte Projekt ist durch, derzeit erstellt die Wohnbaugruppe WBG eine Bedarfsplanung als Grundlage für einen Architektenwettbewerb. Ziel sei es, so Enninger, so viel Wasserfläche wie möglich zu realisieren. Das Projekt sehe er als "starken Impuls für die Weiterentwicklung der Stadt".

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Das Spickelbad in Augsburg soll für rund 40 Millionen Euro nicht nur saniert, sondern auch neu konzeptioniert werden.
Foto: Lea Binzer

Doch auch hier werden sich die Bürgerinnen und Bürger gedulden müssen. Sollte alles gut laufen, könnte 2030 eröffnet werden. Die Schließung des Bades während der Bauarbeiten, was neue Engpässe bei Trainingszeiten schaffen wird, will Enninger mit "möglichst nur drei Jahren" so kurz wie möglich halten. Eine Alternative ist trotz intensiver Suche bisher nicht gefunden. Eine Traglufthalle über eines der Freibäder wurde aufgrund der Energiekosten verworfen, Alternativbauten in Form von Containern oder ähnlichem haben die Verwaltung noch nicht überzeugt. 

Augsburger Erhard-Wunderlich-Sporthalle könnte bald wieder bis zu 2600 Menschen fassen

Erhard-Wunderlich-Sporthalle: Eine schnellere Fertigstellung erhofft sich Enninger von der denkmalgeschützten Erhard-Wunderlich-Sporthalle. Derzeit sind dort zwar nur 199 Personen zugelassen, doch sollte der zweite von mehreren Bauabschnitten (Brandschutzsanierung, Heizung, Lüftung, Sanitäranlagen) im Herbst 2024 beendet sein, rechnet der Sportreferent damit, dass anhand eines festgelegten Bestuhlungsplans die Besucherzahl sogar auf bis zu 2600 erhöht werden kann. Dann seien auch erste Wettkämpfe und Veranstaltungen wieder möglich. Das Interesse sei hier groß: "Wir haben alle paar Wochen Anfragen, in der Halle deutsche Meisterschaften oder andere größere Wettkämpfe auszutragen. Im Moment müssen wir aufgrund der begrenzten Zuschauerzahl noch absagen.", so Carolin Edenhofner.

Kleine Lichtblicke gibt es aber doch für Augsburger Sportfans: Der Bau der Surfwelle am Senkelbach, die Sanierung der Umkleiden und Sanitäranlagen an der Karl-Mögele-Anlage sowie eine Multisportfläche am Jugendzentrum Fabrik und eine Rollsportanlage in Göggingen gehören zu den Projekten, die 2024 begonnen oder sogar fertiggestellt werden können. 

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