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Augsburg
13.06.2019

Teurer Spaß: Kran wird für Sommernächte abgebaut

Seit April steht dieser Kran nahe des Standesamtes. Nun muss er vorübergehend weg.
Foto: Silvio Wyszengrad

Wegen der Sanierung des Standesamtes steht seit April ein Kran in der Heilig-Grab-Gasse. Bewegt wurde er bisher kaum, nun kommt er vorübergehend wieder weg.

Der große Baukran steht schon seit Ende April in der Heilig-Grab-Gasse. Er überragt die Dächer der umstehenden Häuser. Nur bewegt hat sich der Kran seither offensichtlich noch nicht oft. Der Chef eines Imbiss-Ladens auf der anderen Straßenseite sagt, er habe den Kran bislang nicht in Betrieb gesehen. Andere Anlieger erzählen das auch. Nun aber wird der Kran, der für die Sanierung des städtischen Standesamtes eingesetzt wird, erst einmal wieder abgebaut. Er muss vorübergehend weg, damit die Gasse bei den Sommernächten, dem großen Stadtfest Ende Juni, frei ist.

Rund 20.000 Euro koste der Auf- und Abbau des Baukrans, teilt die Stadt auf Anfrage unserer Redaktion mit. Stadtrat Volker Schafitel (Freie Wähler) sagt, das sei schon eine „beträchtliche Summe“. Wenngleich auch nicht viel im Vergleich zu den horrenden Summen, welche die Stadt seit einigen Jahren für viele Bau- und Sanierungsprojekte ausgebe. Bei der Stadt heißt es, es sei von Anfang an bekannt gewesen, dass der Kran während der Sommernächte weg muss. Deshalb sei der Auf- und Abbau bereits in die Ausschreibung für die Sanierung des Standesamtes aufgenommen worden – und im Auftrag der Baufirma auch schon enthalten.

Der Kran muss aus Sicherheitsgründen weg

In erster Linie sind es Sicherheitsgründe, die dafür sprechen, dass der Kran weg muss. Auch ein Baucontainer, eine mobile Toilette und Zäune, die zu der Standesamtsbaustelle gehören, werden vorübergehend entfernt. Die Heilig-Grab-Gasse wird als Fluchtweg benötigt, sollte bei den Sommernächten ein Unglück passieren oder aus irgendeinem Grund Panik ausbrechen.  Das Stadtfest ist ein Besuchermagnet. Im vergangenen Jahr feierten während der drei Tage rund 100.000 Menschen in der Innenstadt.

Die Festzone  erstreckt  sich  von  der Ulrichsbasilika über den Königsplatz und den Stadtmarkt bis hin zum Rathausplatz auf mehr als 23.000 Quadratmetern. Es gibt insgesamt 18 Stationen und Bühnen mit ganz unterschiedlichen Musikstilen. Organisiert werden die Sommernächte von der kommunalen Gesellschaft „Augsburg Marketing“. Das Budget liegt bei rund einer halben Million Euro.

Los geht es mit dem Augsburger Osterplärrer. Was wäre die Stadt nur ohne das Volksfest? Für die Organisatoren steht fest: „Der Plärrer liegt im Trend“. Sonnige Temperaturen lockten die Menschen auf den Kleinen Exerzierplatz.
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Foto: Annette Zoepf

Die Sicherheitsvorkehrungen lässt sich die Stadt einiges kosten, sie verschlingen alleine rund 200 000 Euro. In dieser Summe enthalten sind Sicherheitsdienste, Barrieren, Absperrungen sowie der Sanitätsdienst und Kosten für Umleitungen. Heinz Stinglwagner, einer der Organisatoren, sagt: „Das ist natürlich viel Geld, aber es ist gut angelegt, wenn die Besucher des Fests sich dafür sicher fühlen können.“

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Das Standesamt Augsburg wird barrierefrei

Der Kran wird benötigt, um im Gebäude des Standesamtes, das direkt an der Ecke Maximilianstraße und Heilig-Grab-Gasse liegt, einen Aufzug einzubauen. Bisher waren die Räume nicht barrierefrei zugänglich. Mit dem Kran wird ein kleiner Innenhof erreicht, wo die alte Fassade abgebrochen und der neue Aufzug eingebaut wird. Laut Stadt wurde der Kran benutzt, allerdings „nicht im beabsichtigten Umfang“. Der Grund dafür seien unvorhergesehene Asbest-Funde hinter der abzubrechenden Fassade.

Das giftige Material muss erst beseitigt werden. Bekannt war der Asbest-Fund allerdings schon Monate, bevor der Kran aufgestellt wurde. Bereits Ende des Jahres teilte die Stadt mit, dass sich das Bauprojekt wegen der unerwarteten Schadstoff-Sanierung verzögere. Geplant ist, dass die Sanierung Mitte 2020 abgeschlossen werden kann. Die Kosten werden mit rund 2,4 Millionen Euro beziffert.

Lesen sie dazu den Kommentar: Die Stadt sollte auf jeden Euro achten

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