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  3. Augsburg: Urteil im Fall der Flaggen-Schändung: Staat Israel drängte auf Strafe

Augsburg
24.01.2024

Urteil im Fall der Flaggen-Schändung: Staat Israel drängte auf Strafe

Der 19-jährige Angeklagte (links) sitzt neben seinem Dolmetscher. Er musste sich vor dem Augsburger Amtsgericht verantworten, weil er die Schändung einer Israel-Flagge gefilmt hatte.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Plus Der 19-jährige Syrer, der die Flaggen-Schändung auf dem Augsburger Rathausplatz gefilmt hat, ist vom Jugendgericht verurteilt worden. Was er zu der Tat sagte.

Die Schändung der Israel-Flagge auf dem Augsburger Rathausplatz im vergangenen Oktober hat auch zu diplomatischen Kontakten zwischen dem Staat Israel und der Bundesrepublik geführt. Israel hatte nach Bekanntwerden der Tat durch ein über das soziale Medium TikTok verbreitetes Handy-Video ein juristisches Strafverlangen an das Auswärtige Amt gerichtet. Dem wurde nun Rechnung getragen. Ein 19-jähriger syrischer Asylbewerber ist am Mittwoch von Jugendrichter Fabian Espenschied nach dem Jugendstrafrecht verurteilt worden. 

Er hatte die Tat gefilmt, juristisch eine Beihilfe zur Verletzung von Flaggen- und Hoheitsrechten ausländischer Staaten und der Sachbeschädigung. Der Haupttäter,18, ist nach der Anklageerhebung untergetaucht. Er wird von der Polizei gesucht.

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

26.01.2024

Die deutschen Behörden / Justiz wußten, da bin ich überzeugt,
auch ohne juristisches Strafverlangen Israels, was in solchen
Fällen zu tun ist . . . . .

25.01.2024

"Es hätte dem Angeklagten klar sein müssen, dass die Tat in einem zeitlichen Zusammenhang mit dem Hamas-Massaker in Israel hätte aufgefasst werden können."

Es ist auch ohne solche Kontextualisierung nicht erlaubt, eine Flagge herunterzureißen und anzuzünden.