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  3. Augsburger Bombennacht: "Ich hasse das Sirenengeheul für immer": Wie unser Autor die Bombennacht erlebte

Augsburger Bombennacht
26.02.2024

"Ich hasse das Sirenengeheul für immer": Wie unser Autor die Bombennacht erlebte

Die Jakoberstraße war wenige Tage nach Augsburgs schrecklichster Bombennacht schon wieder befahrbar. Doch die Angriffe hatten insgesamt verheerende Schäden hinterlassen.
Foto: Sammlung Häußler

Augsburgs einstiger Stadtdirektor Heinz Münzenrieder erlebte die Bombennacht 1944 in einem Luftschutzstollen. Die Erinnerungen seiner Familie hat er hier aufgeschrieben.

Bereits angezogen wartete ich im Kinderbett stehend flehend auf meine Mutter, wie sie mir später oft erzählte. Die in der Nähe heulende Luftschutzsirene flößte mir Angst ein. Alles war schon vorbereitet. Mit zwei Koffern, dem Kinderwagen und meinem zerknautschten kleinen Lieblingsbären hasteten wir zum Luftschutzstollen tief unterhalb des Gögginger Krankenhauses. Die langen Holzbänke, die Holzroste auf dem erdigen Fußboden – alles unangenehm modrig riechend – und die flackernde sowie an offenen Drähten hängende Notbeleuchtung sehe ich noch vor mir, obwohl ich damals noch so klein war. Und viele Nachbarn – meist grau und erschöpft. In der Mehrzahl Frauen und Kinder. Warum auch immer: Ein flüchtig aufgenommener Stein musste noch mitgenommen werden. Alles ist bei mir auch nach so langer Zeit unauslöschbar im „Kopfkino“ abgespeichert. Ich war zwar gerade mal ein Jahr alt. 

Der Augsburger Heinz Münzenrieder erinnert sich an die Augsburger Bombennacht.
Foto: Ulrich Wagner

Natürlich werden sich bei mir die Bezugsebenen zwischenzeitlich vereinheitlicht haben. Es fanden ja insgesamt vier Luftangriffe statt – der letzte Ende April 1945. Auch wird durch spätere und mich immer emotional belastende Erzählungen der Eltern mein Gesamtbild geprägt sein. So als mein Vater entgegen der von großer Sorge getragenen Vorhaltungen meiner Mutter den Bunker gleich wieder verließ. Einer müsse schließlich zu Hause aufpassen, meinte er. Mich belastete dies sehr. Ich hatte Angst um ihn. Später erklärte er mir, dass er den Bunkeraufseher – dieser war, so mein Vater, ein ortsbekannter „Obernazi“ – wegen dessen Schwafeleien vom bevorstehenden Endsieg und von bald eingesetzten deutschen Wunderwaffen nicht ausstehen konnte. Auch erzählte er, dass er sozusagen im Geheimen immer den deutschsprachigen Dienst des „Feindsenders“ BBC – London abhörte. Ich habe davon dessen Pausenzeichen in Erinnerung. Es war die Vierertonfolge B – B – B – C. Ich wusste nicht, um was es dabei ging und ich weiß auch nicht warum: Ich hatte immer beim zufälligen Anhören ein ungutes Gefühl. Im Übrigen musste ich den Raum verlassen, sobald der Vater die BBC hörte. Ich sollte davon nichts mitkriegen. Denn das Abhören von „Feindsendern“ war strengstens verboten. 

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25.02.2024

Auch ich hatte zu dieser Zeit noch mein erstes Lebensjahr nicht erreicht. Als Kind konnte ich dann noch von diversen Zerstörungen Kenntnis nehmen. Die Straßenbahn Linie 1 mußte z. B. in den ersten Nachkriegsjahren in beiden Richtungen über die Jakoberstraße fahren. Wohl bedingt duch die Zerstörungen wurde ein Lechkanal in der künftigen Pilgerhausstraße für die Straßenbahn mit einer Brücke versehen. Die Gaststätte Pilgerhaus ragte nach in Betriebnahme der neuen Fahrstecke direkt an die Neue Haltestelle Pilgerhaus. Der Leonhardsberg war noch nicht vorhanden. An dieser Stelle war das "Saubergele" mit einer Ruine an unteren Anfang. Auch in der Jakobervorstadt waren die zerbombten Häuser ein eindeutiges Bespiel für die Schrecken eines Krieges.

Es bleibt zu Wünschen und zu Hoffen, dass wir derartige Kriege mit allen Nchteilen nicht mehr erleben müssen.