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Augsburg
06.06.2024

Vom Ende der Selbstgewissheit

Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, hat das Holocaust-Mahnmal besucht. Jahrelang wurde über das Denkmal debattiert.
Foto: Michael Kappeler, dpa

Plus Die deutsche Erinnerungskultur ist in eine Krise geraten, aus mehreren Gründen, wie Hans-Joachim Hahn, Gastprofessor für Jüdische Kulturgeschichte, erklärt.

Die deutsche Erinnerungskultur – das ist seit den 1990er-Jahren eine Erfolgsgeschichte. Politiker und Bürger der westlichen Welt loben, wie aktiv deutsche Akteure sich der Nazi-Vergangenheit stellen, wie viele Gedenkstätten, Mahnmale und bürgerschaftliche Aktionen entstanden sind. Doch trägt der Erfolg immer noch? In einer Zeit, die von Kriegen, Fluchtbewegungen, der Klimakatastrophe und den Folgen der Globalisierung bestimmt ist, gerät auch die Erinnerungskultur in eine Krise. So sieht es Hans-Joachim Hahn, derzeit Gastprofessor für Jüdische Kulturgeschichte an der Uni Augsburg, und er ist damit nicht allein. In seinem Vortrag im Festsaal der Synagoge skizzierte er die Krisensymptome.

Das sind zurzeit vor allem die anti-israelischen und pro-palästinensischen Protestaktionen an westlichen Universitäten, bei denen sich mancher fragt, ob denn die historische Aufklärung der Erinnerungs-Akteure nicht komplett gescheitert sei. Da ist des Weiteren die Debatte über den europäischen Kolonialismus, in deren Verlauf die Singularität des Holocaust infrage gestellt wird und bei der die Grenzen zwischen Antisemitismus und Rassismus verschwimmen. Die Documenta 15 war dafür ein bedenkliches Beispiel. Gegen die Erinnerungskultur erheben sich auch kritische Stimmen wie die von Max Czollek, der das deutsche "Gedächtnistheater" anprangert, oder von Aleida Assmann, die schon vor geraumer Zeit ihr "Unbehagen an der Erinnerungskultur" formulierte und mehr Dialogbereitschaft in der migrantischen Gesellschaft fordert. Und daneben gibt es natürlich immer noch, aber durch den angestiegenen Rechtsradikalismus verstärkt, die Anwürfe von Rechts – die alte Schlussstrich-Forderung und neue Fantasie vom nationalen, schuldlosen Stolz. 

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