Vor 25 Jahren kam in Augsburg ein Prozess ins Rollen, der in personeller Hinsicht nur Beschädigungen hinterließ. Der Stadtrat musste sich begründet vorwerfen lassen, er sei wankelmütig, ja opportunistisch, weil er mit breitester Mehrheit von ihm selbst befeuerte Abmachungen wieder rückabwickelte. Die Stifterin einer Millionensumme, die per Stadtratsbeschluss zweckgerichtet und mit großem Dank entgegengenommen worden war, wurde zutiefst verärgert. Ein namhafter Künstler musste zusehen, wie er in politischer Begeisterung erst den kommunalen Auftrag einer Skulptur für eine gute Stube der Stadt erhielt – und dann unter Beschämung eine verletzende Ausladung.
Augsburger Geschichte
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