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Festival
24.02.2022

Brechtfestival in Augsburg: Wie Brecht das politische Unrecht entlarvt

Brechtfestival Das belarussische Ensemble Kupalaucy trat beim Brechtfestival in Augsburg auf.
Foto: Jan-pieter Fuhr

Plus Das belarussische Ensemble Kupalaucy bringt Ausschnitte aus „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ auf die Bühne. Das ist auch als ein Akt des Widerstands und als ein Zeichen gegen die Diktatur in Minsk zu verstehen.

Von perfektem timing zu sprechen wäre zynisch, aber nie hatte das Augsburger Brechtfestival größere Aktualität: In genau der Nacht, als die freie belarussische Theatergruppe Kupalaucy auf der Bühne des Martiniparks ihre Inszenierung „Angst“ mit Szenen aus Bertolt Brechts „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ zeigt, startet Wladimir Putin seine militärischen Angriffe auf die Ukraine. Auch aus Belarus, der Heimat von Kupalaucy. Nun ist die Ukraine nicht Belarus und das heutige Osteuropa nicht das Deutschland der 1930er Jahre – umso erstaunlicher zeigen Brechts im Exil geschriebene Szenen die grundsätzlichen, überzeitlichen und übernationalen, Mechanismen groben politischen Unrechts sowie deren soziale und psychologische Auswirkungen.

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