Rossini, Bellini, Donizetti, Verdi, Puccini: Die italienischen Opernheroen des 19. Jahrhunderts haben allesamt auch Sakralmusik geschrieben. Und bis auf die frühen und kurzen geistlichen Werke Bellinis sahen sich die Messen der anderen genannten Komponisten dem mehr oder minder starken Vorwurf ausgesetzt, zu „opernhaft“, zu weltlich zu tönen. Wer jetzt in St. Anna anlässlich des 100. Todestags Puccinis seine „Messa di Gloria“ hörte, der dürfte denn auch mitunter innerlich geschmunzelt haben: Denn gerade Puccini schießt – als kompositorischer Jungspund überdies – den Vogel ab hinsichtlich alles Opernhaften.
Konzert
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren