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  4. Konzert: Mother's Finest mit einem stimmlichen Schlagabtausch

Konzert
24.04.2024

Mother's Finest mit einem stimmlichen Schlagabtausch

Mother's Finest mit Sängerin Joyce Kennedy präsentieren sich im Augsburger Spectrum in Höchstform.
Foto: Siegfried Kerpf

Kaum zu glauben: Aber Mother's Finest heute spielen annähernd in gleicher Formation wie schon 1978. Im Spectrum präsentieren sie sich in Höchstform.

Im Leben hat man immer eine Wahl. Bier oder Wein? Berge oder Meer? Frankenstein oder Dracula? Soul oder Rock? Wer in der Rockmusik seinen Anker gefunden hat, für den war Soul (Ausnahmen bestätigen die Regel) zum Davonlaufen. James Browns "Sex Machine"? Ein jammervolles, substanzloses Gewinsel! "Papa was a Rolling Stone" von den Temptations? Zum Heulen. Und später verursachte "Rock your Baby" von George McCrae Magenschmerzen. Für Rocker war Soul nie eine Option. 

Doch manchmal braucht es im Leben auch einen kleinen Schubs. Der kam schließlich von Mother's Finest. Klar, die spielten auch Soul, aber auf irgendeine andere Art. Mother's Finest riskierte als eine der ersten Bands eine Mischung aus verschiedenen Musikrichtungen: Soul, Funk und Rock. Vielleicht war dieser damals noch ungewöhnliche Mix auch der Grund, dass sich die Formation um das Ehepaar Joyce "Baby Jean" Kennedy und ihren Mann Glenn "Doc" Murdock in ihren Gründungszeiten (ab 1970) in Amerika auch nie richtig durchsetzen konnte. 

Das deutsche Fernsehen machte Mother's Finest hierzulande bekannt

Es dauerte einige Zeit, bis sich die Band aus Atlanta einen Namen gemacht hat. Das deutsche Fernsehen, in diesem Fall die ARD, war erheblich daran beteiligt, dass Mother's Finest im Jahr 1978 interessant wurde. In der damaligen Rockpalast-Sendung, die aus der Essener Gruga-Halle ausgestrahlt wurde, gab die Band ein sensationelles Konzert und sie erreichten damit sowohl das weiße wie auch das schwarze Publikum. Ebenso sensationell: 46 Jahre später beim Auftritt im Augsburger Spectrum spielt Mother's Finest annähernd in der gleichen Besetzung wie 1978 im Rockpalast. 

Joyce Kennedy singt immer noch mit ihrem Mann Glenn Murdock. Gitarrist Gary "Moses" Moore, dessen ehemalige weiß-blonde Johnny-Winter-Mähne etwas schütter geworden ist, und Jerry "Wyzard" Sea zaubert mit seinen 72 Jahren immer noch am Bass. Gitarrist John Hayes und Schlagzeuger Dion Derek Murdock und zwei Background-Sängerinnen vervollständigten das Oktett auf der Bühne. 

Die Präsenz von Joyce Kennedy ist immer noch unglaublich

Die Präsenz der mittlerweile 76-jährigen Joyce Kennedy ist immer noch schier unglaublich. Ihren dünnen Leopardenmantel zieht sie bereits beim Opener "Burning Love" aus, und das schwarze Lederkorsett kommt zum Vorschein. Stimmlich wurde sie schon immer mit Tina Turner verglichen, und diese Ähnlichkeit war auch an diesem Abend frappierend. Im Spectrum geht die Post ab. Die Spielfreude von Mother's Finest überträgt sich schnell auf das meist ältere Publikum. Schon bei "Burning Love" gehen die Hände zum Himmel. Das Album "Another Mother Further" aus dem Jahr 1977 zieht sich wie ein roter Faden durch einen kurzweiligen Auftritt der Band.

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Spätestens nach "Truth'll set you free" wird der Abend noch heißer. Im Trainingsanzug und mit dunkler Sonnenbrille gesellt sich schließlich Kennedys Ehegatte Glenn "Doc" Murdock mit dazu. "Mickey's Monkey" ist schon der pure Soul, der bis in die hinterste Ecke des Spectrums zelebriert wird. Das Ehepaar liefert sich einen stimmlichen Schlagabtausch. Als kleinen Happen zwischendurch serviert Gary "Moses Mo" Moore ein Gitarrensolo, indem er das Instrument blind über seinem Kopf spielt.

"Do me right" und "Think about me" folgen. In der Zwischenzeit hat sich Joyce Kennedy auch von ihrem Lederkorsett getrennt. Ist wohl etwas unbequem gewesen. Da hüpft es sich im schwarzen T-Shirt mit der Aufschrift "Moon Doll" (Mondpuppe) schon leichter. Die Jefferson-Airplane-Hymne "Somebody to Love" kramen Mother's Finest auch noch hervor. Beim größten Finest-Hit "Baby Love" bleibt die stimmliche Unterstützung der Fans nicht aus. Zwei Zugaben "Stop" und "Pieces of Rock" gibt's obendrauf, ehe Mother's Finest mit einem Finale furioso zu Klängen vom Who-Klassiker "My Generation" das Konzert beenden. Ein Fan bekommt zum Abschied noch ein Geschenk von Joyce Kennedy. Für ein Selfie mit ihm kniet sie sich runter zum Bühnenrand. Das Ende eines coolen Abends.

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