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  3. MAN: Platzt Millionenauftrag mit einem Kunden in Russland?

Augsburg
11.03.2022

Bei MAN droht ein Millionenauftrag mit einem Kunden in Russland zu platzen

Die Dimension eines Schiffsmotors wird bei dieser Aufnahme deutlich. Die Firma MAN Energy Solutions muss um ein großes Projekt bangen. Der Endkunde sitzt in Russland.
Foto: A. Schäfer, dpa (Archiv)

Das Unternehmen MAN bekommt die Folgen des Ukraine-Kriegs zu spüren. Die Agentur für Arbeit rechnet damit, dass die Zahl der Kurzarbeiter im Raum Augsburg steigen wird.

Bis vor wenigen Wochen war das Ganze eine tolle Geschichte für das Augsburger Unternehmen MAN Energy Solutions. Mit einem Endkunden, der in Russland sitzt, war ein Vertrag über die Lieferung von 60 Schiffsmotoren abgeschlossen worden. Die Größenordnung liegt im dreistelligen Millionenbereich. Der Auftrag hat eine Laufzeit bis Ende 2023. Der Krieg in der Ukraine, der von Russland gestartet wurde, wirkt sich nun auf das geplante Geschäft aus. Es könnte platzen.

„Der Sachverhalt wird geprüft“, bestätigt ein Sprecher auf Anfrage. Aufträge von und für russische Unternehmen seien vorerst gestoppt worden. Auf der regulären Betriebsversammlung des Unternehmens in dieser Woche wurden die Beschäftigten über den aktuellen Stand informiert. Auch im laufenden Jahr werde in Teilen des Unternehmens in Kurzarbeit gearbeitet werden, so der Sprecher. „Dieses Instrument hilft uns auch beim Abfedern von Auslastungslücken, die durch die Sanktionen gegen Russland auftreten können.“ Auch andere Unternehmen in der Region laufen Gefahr, Aufträge zu verlieren und womöglich Kurzarbeit anmelden zu müssen.

Der MAN-Sprecher betont, „dass bei uns keine Weltuntergangsstimmung herrscht“. Probleme, wie sie jetzt bei MAN in der Zusammenarbeit mit Russland auftreten, erlebten viele andere Firmen. Für MAN Energy Solutions sei entscheidend, „dass wir auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken“. Auch in das Jahr 2022 sei man gut gestartet.

MAN in Augsburg: Unternehmen stoppte zunächst alle relevanten Aufträge

Mit einem Krieg habe niemand rechnen können: „Natürlich müssen wir jetzt sehen, wie sich die Lage weiter entwickelt.“ Sanktionen im Russland-Geschäft, die von der Politik verhängt wurden, beträfen bei MAN nicht allein die Schiffsmotoren, auch das Öl- und Gasgeschäft sei betroffen: „Wir haben zunächst einmal alle relevanten Aufträge gestoppt. Die jeweiligen Geschäfte würden nun geprüft. Es könnte jedoch Ausnahmegenehmigungen geben, wenn zum Beispiel ein bereits angefangenes Projekt abgeschlossen werden könnte. Die Prüfung würde einige Wochen dauern“, so Hoppe.


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Dass die gegenwärtige Situation eine Herausforderung für Unternehmen und Belegschaft ist, liegt auf der Hand. Bei einer Betriebsversammlung gab es aus erster Hand Informationen, wo möglicherweise Einschnitte anstehen. Derzeit stehe aber eine Kurzarbeit für das ganze Werk nicht zur Diskussion.

Michael Leppek, Chef der Augsburger IG Metall, bestätigt, dass bei der Betriebsversammlung auch über mögliche Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland berichtet worden sei. Allgemein sei zudem vom Betriebsrat über die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen zum Thema Kurzarbeit berichtet worden. Leppek stellt dem Unternehmen ein gutes Zeugnis aus: „Insgesamt ist MAN Energy Solutions aus meiner Sicht gut aufgestellt und hat sehr gute Zukunftsaussichten.“

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Erste Betriebe in der Region Augsburg melden neu die Kurzarbeit an

Die Agentur für Arbeit in Augsburg, bei der Firmen die Kurzarbeit beantragen müssen, spürt erste negative Entwicklungen, die der Krieg verursacht. „Einzelne Betriebe haben bereits mit Bezug auf die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine Kurzarbeit angezeigt“, sagt Sprecherin Daniela Ruhrmann. Als Gründe nannten die Unternehmen Absatzschwierigkeiten, das Handelsembargo, Lieferausfälle beziehungsweise Rohstoffmangel und den Wegfall von Aufträgen. Vor allem Betriebe aus dem Tourismus- und Reisegewerbe sowie die Industrie seien aktuell betroffen, so Daniela Ruhrmann weiter.

Kurzarbeit bedeutet, dass alle oder nur ein Teil der Beschäftigten in einem Betrieb weniger Stunden arbeiten, als sie normalerweise arbeiten müssten. Es kann auch sein, dass in der Kurzarbeit die betroffenen Beschäftigten gar nicht arbeiten. Dann spricht man von „Kurzarbeit null“. Betriebe können Kurzarbeit beantragen. Die Beschäftigten erhalten dann ein Kurzarbeitergeld, das vom Staat kommt. Zuständig für die Abwicklung ist die Agentur für Arbeit.

Die statistische Auswertung hinkt allerdings hinterher. Im September 2021, dem letzten bekannten Stand in der Region, gab es 900 Betriebe, die in Kurzarbeit waren. Betroffen waren 5800 Beschäftigte. Die Zahlen würden wohl wegen des Kriegs nach oben gehen, heißt es bei der Agentur für Arbeit. „Eine Größenordnung kann aktuell allerdings nicht verlässlich prognostiziert werden“, sagt Daniela Ruhrmann.

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