Wenn man so will, waren vor Kurzem am Stadtgraben in der Augsburger Innenstadt Dutzende, vielleicht Hunderte potenziell gefährliche Menschen unterwegs. Also all jene, die sich auf der Dult ein Küchenmesser gekauft hatten. Natürlich geht von Privatkäuferinnen und -käufern von Küchenutensilien de facto keine Gefahr aus. Doch die Debatte, wer wann wo mit welchem Messer unterwegs sein darf, hat deutlich Fahrt aufgenommen – und in Städten wie Ulm zu Waffenverbotszonen geführt. In Augsburg gibt es unter bestimmten Bedingungen bereits eine Verbotszone. Die Gedankenspiele reichen aber weiter.
Augsburg
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