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Prozess in Augsburg: Mann tarnt sich nach Gewalttat am Königsplatz mit Perücke

Prozess in Augsburg

Mann tarnt sich nach Gewalttat am Königsplatz mit Perücke

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    Am Königsplatz in Augsburg kommt es in der Stadt am häufigsten zu Gewaltdelikten. Ein Prozess am Amtsgericht drehte sich nun um eine Schlägerei und ein kurioses Täuschungsmanöver.
    Am Königsplatz in Augsburg kommt es in der Stadt am häufigsten zu Gewaltdelikten. Ein Prozess am Amtsgericht drehte sich nun um eine Schlägerei und ein kurioses Täuschungsmanöver. Foto: Michael Hochgemuth (Symbolbild)

    Der Begriff "Tarnen und Täuschen" entstammt der Sprache des Militärs. Viele Kreaturen tarnen sich und täuschen, um besser überleben zu können. So das berühmte Chamäleon, das sich in Farbe der Umgebung anpasst. Oder die Gespensterheuschrecke, die wie ein wandelndes Blatt daherkommt. Auch der Mensch tarnt und täuscht sehr gerne - vor allem bei kriminellen Aktionen. Bekannt sind Banküberfälle, bei denen die Räuber sich als Clowns, Faschingsnarren oder Weihnachtsmänner verkleideten, um nicht identifiziert werden zu können. Einen ähnlichen Trick versucht im März vergangenen Jahres auch ein 37-Jähriger, der nach einer Schlägerei in der Szene am Königsplatz das Weite suchte und von einem Polizisten in Zivil verfolgt wurde. Der Flüchtende zog sich rasch eine schwarze Perücke über seinen kahl geschorenen Kopf, um so in der Menschenmenge unterzutauchen. Das Täuschungsmanöver misslang. 

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