Viele Rentnerinnen und Rentner haben durch niedrige Einkünfte aus der gesetzlichen Rente finanzielle Schwierigkeiten bei der Alltagsbewältigung. 2024 haben Rentner in Augsburg durchschnittlich knapp 1400 Euro Rente im Monat erhalten, Frauen sogar nur 1000 Euro. Die Armutsgefährdungsquote ist laut dem Sozialverband VDK hoch.
Wie geht man also mit den Herausforderungen der Alltagsarmut, Einsamkeit und steigenden Lebenshaltungskosten um? a.tv hat mit verschiedenen Expertinnen und Experten gesprochen, um ein Bild der Situation in Augsburg aufzuzeigen.
Die Augsburger Rentnerin Erna Leitner im Gespräch
Rentnerin Erna Leitner erklärt ihre Situation, die von Anträgen auf Grundsicherung, Wohngeld und finanzieller Not geprägt ist. Ihr Fall steht dabei repräsentativ für die 4000 Grundsicherungsempfängerinnen und Empfänger über 65 Jahre. Sie greift auf das vom Caritas-Geschäftsführer Stefan Kiefer (SPD) erwähnte Hilfsangebot für Armutsbetroffene zurück, wie das AWO-Wohnzimmer im Schwabencenter, wo es kostenloses Essen gibt.
Die Reform des Rentensystems
Auch auf Bundesebene ist man sich bewusst, dass das Rentensystem reformiert werden muss. Deswegen wurde die unabhängige Rentenkommission, bestehend aus Politikern und Wissenschaftlern, geschaffen, die bis Juli 2026 ein Konzept für eine Rentenreform vorlegen soll. Der Volkswirt Florian Dorn (CSU) aus dem Allgäu ist dabei Teil dieser Kommission.
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