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30.04.2015

Absteiger wehrt sich tapfer

Gögginger Handballer verlieren 32:36

Der Abstieg zurück in die Bezirksoberliga war für den TSV Göggingen bereits vor der 32:36-Niederlage gegen den TSV Ottobeuren besiegelt – diese Tatsache schien die Mannschaft in ihrem vorerst letzten Landesliga-Heimspiel gegen den TSV Ottobeuren jedoch regelrecht zu beflügeln. Obgleich die Personaldecke, wie zuletzt viel zu oft, wieder sehr dünn war, spielte das Team von Trainer Florian Pfänder, der sich einmal mehr selbst das Trikot übergestreift hatte, munter auf.

Die Gäste dagegen standen sichtlich unter Druck – hatten sie doch einen Sieg sicher eingeplant, um über die Relegation am Ende noch den Aufstieg zu realisieren. Schnell hatten sie eine Vier-Tore-Führung herausgespielt (5:9), doch Göggingen ließ sich nicht abschütteln. Immer wieder gelang der Mannschaft um Kapitän Christoph Römmele der Ausgleich, die Überraschung lag zum Greifen nah (Halbzeitstand 16:17).

Lob für von Petersdorff und Torhüter Weickel

„Wir haben eine super geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt“, freute sich Pfänder, der zuletzt auch oft mit der Einstellung seiner Spieler gehadert hatte. Besonderes Lob zollte er seinem Mitte-Spieler Dominik von Petersdorff und Torhüter Simon Weickel.

„Die Mannschaft hatte richtig Spaß am Handball, das war deutlich zu sehen“, so Pfänder. Beim 26:28 war Göggingen noch einmal nah dran, die Wende im Spiel zu schaffen, doch Ottobeuren ließ sich letztlich den Sieg nicht nehmen. Am Ende ließen die Kräfte bei den Gastgebern etwas nach, die fehlenden Wechseloptionen machten sich bemerkbar. „Das war schade, wir hätten uns gerne mit einem Punkt für diese tolle Leistung belohnt“, bedauerte Pfänder das Endergebnis.

Er hofft nun, dass seine Mannschaft im letzten Saisonspiel am Samstag, 16 Uhr, beim Tabellenvierten aus Dietmannsried eine ebenso motivierte Leistung zeigt und die Saison mit einem Erfolgserlebnis abschließen kann. (bale)

TSV Göggingen Graf, Weickel; Greving, Müller (3), Pfänder (1), Ranz (7), Römmele, Stegmann (2), Thiel (9/6), von Petersdorff (10).

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