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Eishockey

14.01.2019

Entspannte Panther

Ingo Weighardt
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Ingo Weighardt

Den spielfreien Sonntag nutzten die Augsburger Profis zur Regeneration. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie wichtig der freitägliche Sieg gegen Iserlohn war

Die Profis der Augsburger Panther nutzten das freie Wochenende höchst unterschiedlich. Während die gesamte Mannschaft am Samstag beim „AEV Kids Day“ ins Curt-Frenzel-Stadion kam und mit dem Nachwuchs aufs Eis ging, diente der Sonntag der Entspannung. Hans Detsch etwa postete bei Instagram ein Video von sich beim Dartspielen. Etwas konstruktiver war Christoph Ullmann, der auf seiner Homepage einen neuen Blogbeitrag veröffentlichte. Dessen Highlight: Ullmanns täglicher Wettlauf gegen die Augsburger Verkehrsüberwachung rund ums Curt-Frenzel-Stadion.

Da er der Typ „Ich komme auf die letzte Sekunde“ sei, habe er anfangs immer direkt vor der Halle geparkt. „Wenn ich die Parkscheibe gestellt hatte und nur zehn Minuten zu spät am Wagen war, um diese weiterzudrehen, hatte ich schon einen Strafzettel am Scheibenwischer hängen.“ Da Ullmann auf diese Weise mehrfach dabei half, das Augsburger Schuldenloch zu bekämpfen, entschied er nach ein paar Wochen, seinen Wecker 20 Minuten vorzustellen und auf dem Plärrergelände zu parken.

Den kompletten Beitrag gibt es unter christophullmann.de zu lesen.

Ebenfalls gern gelesen wird dieser Tage die Tabelle der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Die Augsburger Panther rangieren dort dank des 4:2-Sieges vom Freitag in Iserlohn auf Rang fünf. Das Feld allerdings ist extrem eng zusammengerückt. Hinter den entschwebten Adler Mannheim (87 Punkte) folgen München (78) und Düsseldorf (71). Dann kommen schon die punktgleichen Bremerhaven, Augsburg und Köln (alle 66) gefolgt von Ingolstadt (63). Das zeigt die Brisanz der kommenden zwei Wochenenden. München, Bremerhaven, Ingolstadt und Düsseldorf heißen dann die Gegner – alles direkte Konkurrenten der Panther um die Play-off-Plätze.

Einer, der bei den Heimspielen immer ganz nah dran ist an den Panthern, hatte Ende der vergangenen Woche einen großen Auftritt in der BR-Sendung „Wir in Bayern“. Stadionsprecher Ingo Weighardt bekam Besuch von einem Kamerateam und erzählte unter anderem davon, wie es einen in der Kirche engagierten Englisch- und Religionslehrer an das Mikrofon eines Eishockey-Profiklubs verschlägt – zumal es auf dem Eis bisweilen eher rau zugeht. Weighardt: „Auch jemand, der gläubig ist, darf sich mal im sportlichen fairen Wettstreit mit anderen messen. Das muss kein Widerspruch sein, das passt durchaus zusammen.“

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