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Handball

25.04.2015

Gleiches Ziel, neue Herausforderung

Lydia Kurstedt (Mitte) wird nach der Saison ihre Zweitliga-Karriere beim TSV Haunstetten beenden. Heute will sie sich mit einem Sieg vom Haunstetter Publikum verabschieden.
Bild: Peter Fastl

Die Frauen des TSV Haunstetten haben den Klassenerhalt sicher und planen für die nächste Saison. Heute feiert eine Spielerin gegen Beyeröhde zu Hause ihren Abschied

Das Ziel Klassenerhalt ist erreicht, jetzt kommt die Kür. Die Frauen des TSV Haunstetten treten heute zum letzten Mal in dieser Saison in der zweiten Bundesliga vor heimischem Publikum an, es folgt dann noch ein Auswärtsspiel. Zu Gast in der Albert-Loderer-Halle um 18 Uhr ist Mitaufsteiger TV Beyeröhde. Nach dem Klassenerhalt stellt sich die Frage: Wie geht es weiter?

„Am liebsten so wie es aufgehört hat“, lacht Haunstettens Trainer Herbert Vornehm. „Was wir dieses Jahr erreicht haben ist einfach nur fantastisch. Der TSV bleibt in der zweiten Liga, wer hätte das erwartet?“ Der 55-Jährige wünscht sich, dass sein Team so bestehen bleibt und er im nächsten Jahr auf die gleichen Stammkräfte setzen kann.

Da für die nächste Saison eine Veränderung im Ligasystem stattfindet, muss sich der TSV auch Gedanken um die finanzielle Situation machen. Die zweite Bundesliga wird um zwei Teams erweitert, was zur Folge hat, dass es mehr Spiele gibt und auch zwei Teams zusätzlich absteigen. „Die nächste Saison wird noch schwerer, jetzt müssen wir uns gegen zwei zusätzliche Teams behaupten“, sagt Vornehm.

Mit den derzeitigen Hauptsponsoren wurden schon gute und aussichtsreiche Gespräche geführt. Erstmals will der TSV auch eine kleine „Aufwandsentschädigung“, wie es Vornehm nennt, an seine Spielerinnen auszahlen.

Das heißt ganz einfach wieder Klassenerhalt. Bevor diese Aufgabe aber in Angriff genommen wird, will Herbert Vornehm mit seinem Team erst einmal die laufende Saison zu Ende bringen. „ Ich wünsche mir noch einen Sieg“, so lautet seine Devise für die letzten beiden Spiele. Dieser soll schon heute im Heimspiel gegen den TV Beyeröhde eingefahren werden. Doch die Westfalen sind kein einfacher Gegner. Auch sie haben den Klassenerhalt sicher. Damit kann die Mannschaft, die im ersten Spiel den Haunstetterinnen noch mit einem Tor unterlag, frei aufspielen. „Wir dürfen uns nicht überrennen lassen, müssen auf die zweite Welle des TV aufpassen“, erklärt der Haunstetter Coach.

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