12.06.2017

Stafylidis erlebt Schlägerei

K. Stafylidis
Bild: Ulrich Wagner

Skandalspiel in WM-Quali mit Griechenland

Nicht so schnell vergessen wird FCA-Profi Konstantinos Stafylidis das WM-Qualifikationsspiel mit Griechenland in Bosnien-Herzegowina. Dass es am Ende 0:0 endete und Griechenland damit weiter in der Gruppe H mit zwölf Punkten auf Platz zwei hinter Belgien (16) und vor Bosnien-Herzegowina (11) liegt, war angesichts der Vorfälle neben dem Spiel fast schon Nebensache.

So wurden Stafylidis und seine Kollegen beim Abspielen der griechischen Nationalhymne von bosnischen Anhängern gnadenlos ausgepfiffen.

Während des Spiels in Bilino Polje lieferten sich griechische Fans dann Auseinandersetzungen mit der Polizei. Der deutsche Trainer Griechenlands, Michael Skibbe, ließ Stafylidis 90 Minuten als linker Verteidiger in der aufgeheizten Atmosphäre spielen.

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Nach der Partie eskalierte die Lage dann vollkommen. Erst gingen sich der ehemalige Wolfsburg-Star Edin Dzeko und Kostas Manolas gegenseitig an den Hals. Vor allem Dzeko war kaum zu beruhigen. Dabei sind beide seit zwei Jahren Mannschaftskollegen beim AS Rom. Im anschließenden Getümmel im Spielertunnel traf Bosniens Co-Trainer Stephan Gilli Griechenlands Ersatzspieler Giannis Gianniotas mit der rechten Faust mitten im Gesicht. Der Ex-Düsseldorfer ging kurz darauf zu Boden, später war eine große Zahnlücke zu sehen.

Wesentlich entspannter konnte Marwin Hitz den 2:0-Sieg der Schweiz auf den Färöer-Inseln zusammen mit 4500 Zuschauern miterleben. Der Torhüter saß auf der Bank, es spielte Yann Sommer. Die Schweiz bleibt damit in ihrer Gruppe B klarer Tabellenführer vor Portugal.

FCA-Verteidiger Martin Hinteregger brachte Österreich in Irland mit 1:0 in Führung. Am Ende reichte es allerdings nur zu einem 1:1. Kevin Danso stand zwar kurz vor seiner Einwechslung, wurde dann aber von seinem Trainer Marcel Koller auf die Bank beordert.

In der Gruppe I ließ sich Island mit dem FCA-Stürmer Alfred Finnbogason alle Chancen offen. Island besiegte den Tabellenführer Kroatien in der allerletzten Spielminute noch mit 1:0. Finnbogason stand bei den Isländern in der Startformation, wurde dann aber in der 77. Minute ausgewechselt. Damit hat Island jetzt ebenso viel Punkte (13) wie Kroatien.

Noch bis nächste Woche müssen Dong-Won Ji und Takashi Usami warten, bis sie in den Urlaub gehen können. Ji tritt in der WM-Quali nun am Dienstag in Katar an, Usami spielt mit Japan am Dienstag im Irak. (AZ)

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