Fußball

20.10.2016

Torhüter rammt Schiedsrichter

Kariwabo Hussein (links) und die SpVgg Bärenkeller besiegten den ESV (rechts Robin Vetterle) mit 2:0.
Bild: Wolfgang Diekamp

In der Kreisklasse kassiert Aufsteiger Suryoye regelmäßig Gelb-Rote und Rote Karten. Pfersee verabschiedet sich nach dürftiger Leistung aus der Spitzengruppe. Beim ESV steht der Abteilungsleiter im Tor

Mit dem Kampf um die ersten beiden Plätze der Kreisklasse Augsburg-Mitte hat der TSV Pfersee nach der Niederlage beim Türk JKV derzeit nichts zu tun. Trotz zwei Roter Karten konnte Suryoye sein Heimspiel gegen Schlusslicht SV Mering II gewinnen. Bedenklich allerdings die Flut der Platzverweise: Aufsteiger Suryoye hat in neun Spielen vier Rote und zwei Gelb-Rote Karten kassiert. Der KSV Trenk meldete sich mit einem souveränen Erfolg beim SV Gold-Blau zurück.

Die SpVgg Bärenkeller holte sich nach den zuletzt erlittenen Niederlagen drei Punkte mit einem Erfolg im Lokalderby gegen das Schlusslicht ESV.

(0:0) Turbulent ging es in dieser Begegnung zu. Bei einigen Suryoye-Spielern lagen offensichtlich die Nerven blank. Zuerst handelte sich Franswa Eichoa die Rote Karte ein (49.), und dann folgte ihm Torhüter Abdullah Bastürk. Der rannte in der 70. Minute aus seinem Tor und rammte an der Mittellinie den Schiedsrichter. Auch dafür gab es Rot. Auslöser war das 1:0 für Mering Sekunden zuvor. In Unterzahl konnte Suryoye aber dank der Tore von Saad Hassan (82.) und Zeki Denli (89.) die Begegnung noch gewinnen.

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(0:1) Auf den vierten Tabellenplatz verbesserte sich der KSV Trenk um Spielertrainer Jeton Gocaj mit diesem souveränen Erfolg. Für die Tore der Kroaten sorgten fünf verschiedene Spieler: Kristjan Juric (9.), Sascha Dujmovic (56.) und Gregor Bevanda (58.), Josip Komsic (80.) und Danijel Ararankovic (86.). Den Ehrentreffer der Gastgeber erzielte Dennadij Bleyzer. Für das Spitzenspiel auf dem Kriegshaber-Platz gegen Tabellenführer TSV Firnhaberau hat sich der KSV Trenk sehr viel vorgenommen.

(1:0) Erneut enttäuschte der TSV Pfersee um Spielertrainer Marco Staudenmaier. Von einer Mannschaft, die Ansprüche auf einen absoluten Spitzenplatz erhebt, muss mehr kommen. Diesmal fand man kein Mittel, um das frühe 0:1 (13.) des bisherigen Tabellenvorletzten noch in einen eigenen Erfolg umzuwandeln. „Unsere Leistungen sind nicht konstant genug“, bestätigt Staudenmaier. Am kommenden Wochenende ist Pfersee spielfrei.

(1:0) Erneut musste Abteilungsleiter Werner Joachim das Tor des Tabellenletzten ESV hüten, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Marc Mühleisen (27.) und Steven Holzapfel (90.+6) trafen für die SpVgg. Damit konnten die Schützlinge von Spielertrainer Armin Bosch die Niederlagenserie stoppen. ESV-Trainer Georgios Kourambas durfte dagegen mit der Niederlage hadern, denn sein Team machte es Bärenkeller sehr schwer. Das Heimspiel gegen Tabellenführer Lützelburg stellt den ESV vor eine fast unlösbare Aufgabe. Leichter hat es da Bärenkeller in Westendorf. (AZ)

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