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Neuvorstellung
21.09.2018

Mazda CX-3 Facelift im Test: Dezent nachgeschminkt

Mit einem wohldosiertem Design- und Technik-Update geht der Mazda CX-3 ins neue Modelljahr.
9 Bilder
Mit einem wohldosiertem Design- und Technik-Update geht der Mazda CX-3 ins neue Modelljahr.
Foto: Mazda

Mazda verpasst seinem City-SUV CX-3 ein minimales, aber gelungenes Design- und Technik-Update. Bei der Motorisierung allerdings bleibt noch Luft nach oben.

Ein erfolgreicher Auftritt will gepflegt werden: Drei Jahre nach Markteinführung hat Mazda dem CX-3, inzwischen nach dem großen Bruder CX-5 der Bestseller des Hauses, ein Update spendiert.

Aus der Erfolgsformel macht man bei den Japanern keinen Hehl. „Die Kunden kaufen vor allem das Design“, heißt es. Entsprechend wohldosiert sind die Anpassungen, die man an der charakteristischen, „Kodo“-Optik mit der langen Motorhaube und der geschwungenen Seitenlinie vorgenommen hat: Hinten wurden die Rückleuchten überarbeitet, vorne Kühlergrill und Schürze leicht modifiziert, was der Front eine dreidimensionale Anmutung verleihen soll. Im Angebot sind nun zudem Extras wie eine Magmarot-Metallic-Lackierung und 18 Zoll große Aluräder.

Mazda CX-3 (2018): Motor, Ausstattung, Daten

Darüber hinaus wurden vor allem Pflichtaufgaben erledigt. Im Innenraum fällt sofort die neu gestaltete Mittelkonsole mit Armlehne ins Auge. Statt des antiquierten Handbremshebels gibt es nun eine elektronische Parkbremse mit „Auto Hold“-Funktion, die das Anfahren in Hanglagen erleichtern soll. Daneben bleibt – je nach Ausstattungslinie mal mehr, mal weniger ausgeprägt – die klassische Mazda-Anmutung im Innenraum erhalten: Dekorelemente in Chrom- und Lederoptik – und viel Kunststoff. Für die meistverkaufte Top-Ausstattungs-Linie „Sports-Line“ sind zudem optional Ledersitze in Weiß und Schwarz erhältlich und serienmäßig ein Head-up-Display sowie Parksensoren im Preis inbegriffen.

Bei der Motorisierung setzt Mazda auf einen 115 PS starken Diesel und zwei Benziner (121 und 150 PS), die wahlweise mit Front- oder Allradantrieb sowie Schalt- oder Automatik-Getriebe verfügbar sind. Worauf der Hersteller besonders stolz ist: Alle Motoren erfüllen die neueste Abgasnorm Euro 6d-Temp ohne aufwendige Nachbehandlung. Der auf 1,8 Liter vergrößerte Diesel kommt ohne SCR-Kat und Harnstoffeinspritzung aus, die Benziner ohne Partikelfilter.

Preis des Mazda CX-3 bleibt auch nach Facelift

So löblich die Optimierung sein mag: Außerhalb der Innenstadt bleibt der CX-3 vieles schuldig. Sowohl dem Einstiegsbenziner als auch dem stärkeren 150-PS-Aggregat, die traditionell auf eine Turbo-Aufladung verzichten, gingen nach einem agilen Antritt ziemlich schnell die Puste aus. Bergfahrten oder Überholmanöver forderten so einiges an Geduld ab. Vom „Sport Modus“ muss man sogar regelrecht abraten, da der Motor im oberen Drehzahlbereich schnell eine nervige Akustik entwickelt.

Der CX-3 ist ab sofort bei den Händlern erhältlich. Bemerkenswert: Der Einstiegspreis für das Basismodell von 17.990 Euro bleibt bestehen. Und bereits ab der mittleren Ausstattungslinie gibt es Extras wie LED-Licht, die bei anderen Herstellern ordentlich kosten.

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