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Englische Rosen: Die Schöpfung von David Austin

Warum Rittersporn so umgänglich ist
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Die englische Rose ist eine Schöpfung von David Austin. Die Rosen-Art braucht besonders viel Pflege. Hier finden Sie einige Tipps und Infos.
Foto: Superhasi, Fotolia

Die Pflege von Englischen Rosen ist besonders arbeitsaufwendig. Daher ist diese Art der Rosen für Gartenanfänger nicht geeignet. Tipps zur Pflege und zum Standort gibt es hier.

Er ist für viele Rosenliebhaber das, was Justin Bieber für pubertierende Mädchen ist: Mit der Schöpfung seiner berühmten Englischen Rosen schaffte es David Austin trotz seines inzwischen fortgeschrittenen Alters von 87 Jahren zu Unsterblichkeit. In seinen Züchtungen vereint der Brite die besten Eigenschaften der alten mit denen der modernen Rosen. Die so entstandenen Kreationen überzeugen nicht nur durch atemberaubende Schönheit – sie sind auch für Laien recht einfach zu bewältigen.

Englische Rosen: Pflege und Tipps

Der Königin unter den Blumen sagt man ja gemeinhin eine gewisse Divenhaftigkeit nach. Tatsächlich ist ihre Pflege durchaus etwas aufwendiger, als bei manch anderen Pflanzen. Nicht zuletzt ein Grund, weshalb sich Gartenanfänger oft nicht so recht an dieses Thema heranwagen und der Traum vom blühenden Rosenhain meist unerfüllt bleibt. „Während Edelrosen äußerst anfällig sind, kann man mit Englischen Rosen eigentlich nicht viel falsch machen“, sagt Frank Feldmeyer aus Balgheim. Rund 60 verschiedene Rosensorten hat der 26-jährige Naturbursche im idyllischen Garten seiner Eltern, durch den sich friedlich ein Bach schlängelt, gepflanzt. Viele davon gehen auf die Anstrengungen von David Austin zurück. „Ich mag vor allem den Duft, den ihre zahlreichen Blüten verströmen.“ Tatsächlich zeichnen sich die englischen Züchtungen dadurch aus, dass sie die charakteristische Blütenform und betörenden Duft der alten Rosen, mit den Farben und dem Öfterblühen der modernen Rosen vereinen.

Foto: Leserbild

Darüber hinaus kombinieren sie die Vorteile leichter Pflege durch die Krankheitsresistenz insbesondere der neueren Züchtungen. „Mit Mehltau hatte ich eigentlich noch nie Probleme“, sagt Feldmeyer. „Und auch sonst sind diese Pflanzen sehr robust.“ Um jedoch keine Enttäuschungen mit Englischen Rosen zu erleben, sei die richtige Sortenwahl ausgesprochen wichtig. „Klassiker wie die rosafarbene ,Gertrude Jekyll‘ oder die samtrote ,Fisherman’s friend‘ sind besonders empfehlenswert.“

Englische Rose: Standort und Überwinterung

Eine Rose kann jedoch nur so widerstandsfähig und gesund sein, wie es ihr der Standort erlaubt. In diesem Punkt machen auch die „Engländer“ keine Ausnahme. Ideal ist ein sonniges Plätzchen mit guter Luftzirkulation. Trocknen die Blätter nach einem Regenschauer nicht ab oder stehen die Pflanzen im Hitzestau, begünstigt dies Krankheiten und Pilzbefall. Der Boden sollte tiefgelockert, lehmig und nahrhaft sein, mit einem gutem Wasserabzug. „Erde, auf der bereits Rosen gestanden haben, ist für Neupflanzungen von Rosen nicht geeignet“, warnt Feldmayer. „Ein solcher Untergrund muss daher großzügig ausgetauscht werden.“

Foto: Superhasi - Fotolia

Vorsicht ist jedoch im Herbst geboten: Da Englische Rosen nicht kälteresistent sind, müssen sie vor dem ersten Frost abgedeckt werden. Die Triebe werden so weit wie möglich zurückgeschnitten und mit geeignetem Material abgedeckt. Während für kleinere Pflanzen eine Matte aus Rindenmulch ausreicht, müssen größere Exemplare etwa mit einem Jute­sack gut abgedeckt werden. Eine kleine Diva steckt eben auch in der englischen Königin.

Frank Feldmeyer ist ein Gartenprofi durch und durch. Bereits in der 4. Klasse war dem Balgheimer klar: „Ich möchte mein Hobby zum Beruf machen.“ Heute ist der 26-Jährige ein erfahrener Landschaftsgärtner. Seine Entscheidung hat er keine Sekunde bereut. „Natürlich gibt es wetterbedingt auch mal unangenehme Tage“, räumt er ein. „Aber ich würd’s jederzeit wieder machen.“ Sein Tipp für die perfekte grüne Oase ist eigentlich ein ganz einfacher: „Hobbygärtner sollten sich in Geduld üben und auf pflegeleichte Pflanzen setzen. Wenn die Freizeit zum Stress wird, ist die Freude schnell passé.“

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