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Geständnis
28.11.2023

Antisemitismusbeauftragter nimmt Ofarim in Schutz

Michael Blume nimmt in Friedrichshafen an einer Diskussion teil.
Foto: Stefan Puchner, dpa (Archivbild)

Der baden-württembergische Antisemitismusbeauftragte Michael Blume nimmt den jüdischen Musiker Gil Ofarim nach seinem Geständnis im Leipziger Verleumdungsverfahren in Schutz.

"Es gibt weder eine jüdische Weltverschwörung noch eine Fehlerlosigkeit", sagte er am Dienstag in Stuttgart. Ofarim habe seinen Fehler eingestanden, er habe den Hotelmanager um Entschuldigung gebeten und damit Verantwortung übernommen. "Wir haben den Antisemitismus dann überwunden, wenn wir verstanden haben, dass Jüdinnen und Juden keine schlechteren oder besseren Menschen sind - sondern Menschen wie wir alle", sagte Blume weiter.

Auch lobte der Antisemitismusbeauftragte lobte das Verhalten des Hotelmitarbeiters, der die Entschuldigung Ofarims im Prozess akzeptiert hatte. "Mein Dank gilt auch dem Manager, der Größe gezeigt hat", sagte Blume. "Nun können alle sehen: Unser Rechtsstaat funktioniert."

Das Verfahren gegen Ofarim wegen Verleumdung und falscher Verdächtigung war zuvor am Dienstag eingestellt worden. Der 41-Jährige muss einen Geldbetrag in Höhe von 10.000 Euro zahlen. Der Musiker hatte im Prozess eingeräumt, nicht die Wahrheit gesagt zu haben.

Ofarim hatte im Oktober 2021 in einem Video Antisemitismus-Vorwürfe gegen ein Leipziger Hotel erhoben. Er hatte in dem Video geschildert, dass ein Hotel-Mitarbeiter ihn aufgefordert habe, seine Kette mit Davidstern abzunehmen, damit er einchecken könne. Der Musiker erstattete später Anzeige, aber auch der Mitarbeiter wehrte sich und zeigte seinerseits den Musiker wegen Verleumdung an. Das Video verbreitete sich stark in den sozialen Netzwerken.

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Die Diskussion ist geschlossen.

30.11.2023

Scheinbar gebietet die aktuelle Grosswetterlage (politisch - gesellschaftlich - international), diese zweifelhaft Figur, die alle sich dem Kampf gegen Antisemitismus verpflichteten Menschen im Nasenring durch die Manege führt, auch noch jetzt mit Samthandschuhen anzufassen.

30.11.2023

Ich frage mich warum zahlt Ofarim die Strafe an eine jüdische Einrichtung.. Ich möchte nicht wissen wie viele Gäste in den Hotel ihre Zimmerbuchung storniert haben.. da ist ein enormer Schaden entstanden, oder was der Hotelmanager mit gemacht hat, an Anfeindungen, Beleidigungen, Drohungen. Ich denke der Schaden ist nicht mehr gut zu machen, was gesagt wurde lässt sich nicht ausradieren. Zwei Jahre hält Ofarim an seiner Lüge fest, beschäftigt drei Promianwälte und lässt es auf einen Prozess ankommen, ich sehe da viel Unterstützung, vom finanziellen her und am festhalten an seiner verlogenen Version. Alleine hätte er das ganze sicher nicht durchgehalten.. !!

29.11.2023

Jetzt ist es juristisch bestätigt, Gil Ofarim hat gelogen, einen Leipziger Hotelmanager der Judenfeindlichkeit bezichtigt und dies über die sozialen Netzwerke publiziert. Ofarim hat sich damit selber disqualifiziert und gerade in der heutigen Zeit dem Judentum einen Bärendienst erwiesen. Konsequenterweise müssten jetzt die Leipziger auch für den Hotelmanager demonstrieren und auf die Straße gehen.

29.11.2023

Kein Verständnis für die Meinung des Hr Blume zum Verfahren gegen Ofarim. Hingegen richtig wohltuend die Stellungnahmen jüdischer Organisationen zum schändlichen Verhalten dieses Möchtegern Großtuers. Aber leider werden sich in DEU wahrscheinlich kommerzielle Medien finden, die Ofarim wieder aufnehmen; genauso wie den rechtkräftig verurteilten Betrüger Boris Becker.

29.11.2023

Schlimmer ist, daß Medien Ihre grenzwertigen Beiträge, die von keinem deutschen Rechtsverständis zeugen. Vielleicht machen Sie sich mal vertraut wie lange man bei uns als vorbestraft gilt und wie das mit den Tilgungsfristen so aussieht. Sie werdens nicht verstehen - aber so was gibts nicht nur in Deutschland.

29.11.2023

(edit/mod/NUB 7.3)

29.11.2023

Grenzwertige Beiträge ?

Doch eher eine grenzwertige Einschätzung eines
Sachwalters des „deutschen Rechtsverständnisses“ ?

29.11.2023

Bisher kenne ich keine Aussagen, wer die Gerichtskosten traegt. Seine Anwaelte muss der Herr auch noch bezahlen, so dass wohl weit mehr als die 10.000 EUR zusammenkommen. Ich kann mir vorstellen, wie es dem Hotelmitarbeiter ging, der derart uebel in die Oeffentlichkeit gezogen wurde. Ich finde die Strafe ziemlich milde fuer zwei Jahre luegen, zumal das Zugeben jetzt nicht sehr freiwillig gewesen sein duerfte.

29.11.2023

>>Bisher kenne ich keine Aussagen, wer die Gerichtskosten traegt.<<

"Wenn Ofarim die Geldauflage erfüllt und das Verfahren endgütlig eingestellt wird, trägt die Landeskasse die gesamten Kosten dieses Strafverfahrens. Dann gibt es mit dem Steuerzahler noch ein weiteres Opfer."
(https://www.focus.de/politik/deutschland/mumpitz-staranwalt-benecken-attackiert-ofarim-verteidiger-und-nennt-einen-gewinner_id_254580382.html)

29.11.2023

Zwei Jahre lang hat der Typ gebraucht um es zu zugeben und auch nur weil für alle klar erkennbar war, dass er gelogen hat. Und der Beauftragte der grünen Regierung lobt ihn noch. Das ist nicht mehr normal!

29.11.2023

Und woran haben Sie es nach Ihrer Einlassung ztu 100% erkannt? Geht üblicherweise nur dann, wenn man max. 5m davon entfernt mitr dabei war.

29.11.2023

Herr S. Wo lobt er ihn? Er lobt den Hotelmitarbeiter, der die Entschuldigung angenommen hat. Ansonsten stellt er nur die Tatsachen klar.
Uli Hoeneß beispielsweise wurde für sein Eingeständnis eine Straftat (Steuerhinterziehung im Millionenhöhe) verübt zu haben, von allen Seiten hoch lobt, dass er Verantwortung für sein Fehlverhalten übernehme. Herr Blume verweist nur darauf, dass er das Gleiche (Verantwortung übernehmen für sein Fehlverhalten) macht.

In Baden-Württemberg regiert eine grün-schwarze Koalition. Herr Blume ist übrigens Mitglied der CDU.

Früher waren es die Juden die an allem Schuld, jetzt zumindest vorerst die Grünen.

29.11.2023

Sorry, aber kein Verständnis für Herrn Ofarim und auch nicht für diese Aussage von Herrn Blume. Niemand mit Verstand hat diesen Fall in Zusammenhang mit einer Weltverschwörung gebracht. Wenn jemand einen negativen Beitrag zum Kampf gegen Antisemitismus geleistet hat, war es ja wohl Herr Ofarim. Es ist ja "schön und gut", dass er sich jetzt unter juristischem Druck dazu durchgerungen hat ein Geständnis abzulegen. Angebracht wäre gewesen gar keine falschen Behauptungen aufzustellen oder sich dann zumindest zeitnah zu erklären, nachdem alle mit angesehen haben, wie der Hotelangestellte aufgrund falscher Behauptungen zunichte gemacht wurde. Solche Themen spielen doch genau in die Karten der Antisemiten. Jeder der wirklich unter Antisemitismus leidet, darf sich dann genau solche Fälle anhören und die Glaubwürdigkeit schwindet.

30.11.2023

Ja, ja - Menschen sind wir alle

Jüdische Organisationen zeigen sich nicht als solche Weichspüler

30.11.2023

Und Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle
„nimmt den Ausgang des Verfahrens am Landge-
richt Leipzig zur Kenntnis“

„Wenn“ (!) „der Vorgang sich so zugetragen hat ….“

„Später forderte Spaenle, - ohne den angeblichen
Vorfall bewerten zu wollen, jedoch darauf Bezug
nehmend - dass sich Firmen fit machen müssten
gegen Antisemiten“
( lt. „Gelogen“ - 29.11.- Druckausgabe)

30.11.2023

>>Und Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle
„nimmt den Ausgang des Verfahrens am Landge-
richt Leipzig zur Kenntnis“<<

Aber die Größe, sich beim Hotel zu entschuldigen, das er vor zwei Jahren noch kritisiert hat, die hatter ned, der Spaenle: "Antisemitismusbeauftragter Spaenle kritisiert Hotel"
(https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Interview-Reaktion-auf-Ofarim-Vorwuerfe-Antisemitismusbeauftragter-Spaenle-kritisiert-Hotel-id60733271.html)

Wie auch seine christlich-schwarzen Kolleginnen und Kollegen auch nicht. Man erinnere sich: "Karin Prien (CDU), schleswig-holsteinische Bildungsministerin, forderte umgehend „personelle Konsequenzen“."
Und: "Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), verurteilte den mutmaßlichen Vorfall, lobte aber die gesellschaftliche Reaktion in Leipzig darauf.

„Es ist furchtbar“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND). „Das gilt sowohl für den Vorfall als auch für den bisherigen Umgang seitens des Unternehmens damit.“"
(https://www.focus.de/politik/deutschland/mumpitz-staranwalt-benecken-attackiert-ofarim-verteidiger-und-nennt-einen-gewinner_id_254580382.html)