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Für eine Entwarnung bei den Mietpreisen ist es zu früh

Kommentar Von Michael Kerler
30.06.2021

Es ist zu früh für eine Entwarnung, wenn zuletzt die Mieten in Bayern im Schnitt nur leicht gestiegen sind, wie der Immobilienverband Deutschland berichtet. Die Belastung bleibt hoch.

Die Corona-Krise hat so manches verschoben. Unter anderem sind weniger ausländische Fachkräfte nach Deutschland gekommen, die Wohnungen suchen. Mit dem kommenden Aufschwung kann sich das schnell ändern. Es ist deshalb zu früh für eine Entwarnung, wenn zuletzt die Mieten in Bayern im Schnitt nur leicht gestiegen sind, wie der Immobilienverband Deutschland berichtet.

Teure Rohstoffe, knappes Bauland: Bauen bleibt teuer

Die Miete stellt für viele Familien, Paare und Singles eine hohe Belastung dar. Die Hälfte der 8,4 Millionen Mieter-Haushalte in den großen Zentren zahlen über 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für das Wohnen, weiß der Mieterbund. Günstige Sozialwohnungen fehlen. Neue Wohnungen zu bauen, bleibt teuer. Die Preise für Holz oder Rohre sind zuletzt stark gestiegen, Bauland ist knapp und wertvoll. In Deutschland mag es einige Abwanderungsregionen geben, gerade in Südbayern aber wird aller Voraussicht nach der Zuzug anhalten. Das alles spricht für einen weiter angespannten Immobilienmarkt.

 

Bezahlbares Bauen und Wohnen und der sparsame Umgang mit Land werden große Herausforderungen für die neue Bundesregierung bleiben.

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01.07.2021

Wobei der Gesetzgeber mit seinen immer extensiveren Bauauflagen kräftig dafür sorgt, daß die Baupreise stiegen. Kaum hat sich der Markt mit den Vorschriften der Energiesparverordnung arrangiert, zeichnet sich am Horizont ab, daß wohl bald Solar Panel per Gesetz verordnet jedes neue Dach zieren sollen. Und sollte eines Tages die Vermögensteuer kommen, werden sich vor allem die Mieter die Augen reiben, welche das Glück hatten an einen sozial denkenden Vermieter zu geraten. Wer nach allen Reperatur- und Instandhaltungsarbeiten noch 2%-3% Mietrendite erwirtschaftet aber 2% Vermögensteuer abdrücken soll , zuzüglich der nrmalen Einkommensteuer auf die Mieteinnahmen, muß die MIete bis an den Rand der Zulässigkeit erhöhen, sonst bringt die Wohung nicht nur nichts, sondern wird zum teuren Hobby, sprich man legt noch Geld drauf. Wohl dem, der eine üppige Pension als Politiker oder Spitzenbeamter verfügt, der braucht solche "leistungslosen" Einkommen aus Vermietung ja nicht, sondern bekommt seine monatliche Altersversorgung vom Steuerzahler. Und kann somit dem Gespenst Vermögensteuer mit einem Lächeln begegnen, wie gut für die Wiederwahl !

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