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Energiekolumne
16.02.2022

Was Sie zum Thema Luft und Lüften wissen sollten

Nur wenn die Fenster ganz aufgemacht werden, kann im Wohnraum ein Luftsog entstehen, der schnell verbrauchte Luft gegen frische austauscht.
Foto: Arne Dedert, dpa (Symbolbild)

In Innenräumen können sich Schadstoffe anreichern, weshalb ein regelmäßiger Luftaustausch empfohlen wird. Es gibt Unterschiede bei Altbauten und modernen Gebäuden.

Luft ist das wichtigste Lebensmittel. Wir nehmen täglich rund 15 Kilogramm Luft zu uns – einen Großteil davon in Innenräumen. Denn wir verbringen im Schnitt rund 90 Prozent unserer Zeit in Gebäuden. Bedenklich ist dabei, dass die Innenräume häufig stärker durch Schadstoffe belastet sind als die Außenluft – selbst in städtischen Ballungsgebieten. Die Schadstoffe können in Baumaterialien, Böden, Wandfarben, Möbeln, Teppichen, elektrischen Geräten, aber auch in der Kleidung stecken. Sie dünsten aus und reichern sich in der Raumluft an, wenn nicht regelmäßig gelüftet wird.

Zu den Schadstoffen in Innenräumen zählt beispielsweise Formaldehyd. Dessen Einsatzgebiet ist vielfältig. Formaldehyd kommt unter anderem in Spanplatten und Sperrholz und damit in Möbeln vor. Aber auch Teppiche und andere Wohntextilien sind häufig damit belastet. Formaldehyd wird bei der Textilveredelung – auch bei Kleidung – als Glättemittel verwendet. Auch Weichmacher werden vielfach eingesetzt, wie zum Beispiel bei PVC-Böden, und dünsten aus. Wie bei Formaldehyd fallen die belasteten Produkte häufig durch einen unangenehmen Geruch auf.

Regelmäßiges Lüften ist der Schlüssel für weniger Schadstoffe im Raum

Und dann sind da noch die Lösungsmittel, die sich in den verschiedensten Produkten des Haushalts finden, seien es Reinigungsmittel, Kleb- oder Farbstoffe. Manche der Lösungsmittel dünsten extrem langsam aus und belasten jahrelang die Raumluft, auch wenn durch gesetzliche Grenzwerte die Lösemittelemissionen eingeschränkt werden sollen.

Was kann man tun, um die Schadstoffbelastung in Räumen so niedrig wie möglich zu halten? Zum einen beim Kauf und der Auswahl von Produkten auf Umweltsiegel wie beispielsweise den Blauen Engel oder das Natureplus-Label achten. Mindestens genauso wichtig ist es aber, regelmäßig zu lüften. Damit werden nicht nur CO2, das beim Atmen entsteht, und Feuchtigkeit, die zur Schimmelbildung führen kann, sondern auch die Schadstoffe, die sich in der Raumluft anreichern können, nach außen abgeführt. Das gilt besonders für moderne Häuser, deren Gebäudehülle aus energetischen Gründen im Vergleich zu Altbauten viel dichter ist. Denn bei den älteren Häusern findet schon kontinuierlich und unkontrolliert ein gewisser Luftaustausch statt.

Lüftungsanlagen können den Wohnkomfort steigern

In Neubauten oder energetisch sanierten Gebäuden sollte man alle zwei Stunden kräftig lüften, was in den allermeisten Fällen nicht passiert – weil man nicht daran denkt, es ein großer Aufwand und ungemütlich ist, aber auch weil dabei im Winter viel Wärme verloren geht. Daher gilt die Empfehlung an alle Bauherren und Hausbesitzer, die sich zu einer energetischen Sanierung entschließen, eine Lüftungsanlage einzubauen. Das steigert den Wohnkomfort ungemein.

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Eine Komfortlüftung, die es als zentrale oder dezentrale Lösung gibt, sorgt nicht nur kontinuierlich für Frischluft, sondern führt auch zuverlässig unangenehme Gerüche und etwaige Schadstoffe aus den Innenräumen ab. Dank der Wärmerückgewinnung einer Komfortlüftungsanlage geht dabei kaum Heizenergie verloren. 80 bis 90 der Wärme aus der Abluft wird über Wärmetauscher der einströmenden Frischluft wieder zugeführt. Lüftungsanlagen sorgen damit für eine Wohlfühlatmosphäre und ein gesundes Raumklima. Wer einmal in einem Haus mit einer Komfortlüftung gewohnt hat, will diesen Luxus nie mehr missen.

Zur Person: Martin Sambale ist Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu, kurz eza!

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