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AfD-Hetze gegen Nürnberger Christkind: Zeit der Ausreden ist vorbei

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Kommentar Von Stephanie Sartor
03.11.2019

Die AfD verharmlost sich gerne selbst. Mit Rassismus habe man nichts am Hut, heißt es immer wieder. Ein Kommentar im Netz beweist das Gegenteil.

Eigentlich sollte diese Pressekonferenz gar nicht nötig sein. Da sollte kein 17-jähriges Mädchen vor die Kameras treten und sich genötigt fühlen, eine Erklärung abzugeben. Doch genau das ist der Fall in Deutschland im Jahr 2019. Da muss sich eine Schülerin vor die Presse stellen und sich zu Anfeindungen äußern, die so hanebüchen, traurig und widerlich sind, dass es einen völlig sprachlos macht.

"Nürnberg hat ein neues Christkind. Eines Tages wird es uns wie den Indianern gehen", hatte der AfD-Kreisverband München- Land auf seiner Facebook-Seite in Anspielung auf die Vertreibung der Ureinwohner Nordamerikas geschrieben und ein Foto von Benigna Munsi, dem neuen Christkind, gepostet. Die ganze Sache lässt sich ziemlich schnell auf einen traurigen Nenner bringen: Das ist Rassismus. Nichts anderes. Und da kann sich die AfD, die den Post nach massiver Kritik schnell wieder gelöscht hatte, auch nicht herausreden.

Genau das versucht die Partei nämlich immer wieder. Mit Rassismus habe man doch nichts am Hut, wird da tatsächlich behauptet. Von Politkern und Wählern gleichermaßen. Spätestens seit der Landtagswahl in Thüringen aber klingen diese Bekundungen noch mehr wie Hohn. Fast ein Viertel der Wähler hat mit Björn Höcke einen Mann unterstützt, den man offiziell als Faschisten bezeichnen darf. Die Zeit der Ausreden und Verharmlosungen ist damit endgültig vorbei.

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Lesen Sie dazu: So geht das Nürnberger Christkind mit der Hetze der AfD um

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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11.11.2019

@ Georg KR.

Herr KR., ein kleines Wort nur, das Wort "würde", ansonsten gebe ich Ihnen, was die "schweren Fehler" betrifft, die sich jener "Gott, der Eisen wachsen ließ", geleistet habe und weiterhin leistet.

Im biblischen Buch Genesis, da, wo von Joseph und seinen Brüdern die Rede ist und von einer großen Hungersnot, heißt es: Als Jakob vernahm, daß es in Ägypten Getreide gäbe, sagte er zu seinen Söhnen: ´Warum zögert ihr noch´ (...) Zieht dorthin und kauft für uns von dort Getreide, damit wir am Leben bleiben und nicht sterben" (Gn 42, 1 f).

Das ist es doch, was Sie meinen. Freilich ist es nicht Jahwe Gott selbst, der zu dieser Reise auffordert, sondern Jakob. Doch das das versteht sich von selbst. Auch die Weisen aus dem Morgenland - wir sprachen davon - machen sich auf nach Betlehem, in das Land Juda, und fragen Herodes, wo der neugeborene König der Juden sei. Denn sie hätten "seinen Stern im Aufgehen gesehen" und seien "gekommen, ihm zu huldigen" (Mt 2, 1 ff).

Als ich schrieb bzw. Sie aufforderte, für Ihr Behauptung, daß sich für jede Schandtat bei entsprechender Auslegung eine passende Bibelstelle finden würde, sollte das keine Zurückweisung Ihrer Behauptung, sondern lediglich die Bitte um einen Nachweis. Denn ich weiß, wie nicht wenige mit biblischen Aussagen umspringen, um ihre Ansichten der Kritik zu entziehen. Nicht nur jene, die in Sachen "Migrationpolitik" plötzlich fromm zu werden scheinen und hervorholen, was ihnen der Herr Pfarrer einst nahelegte. Auch gewisse Bischöfe und Kardinäle gehören dazu. Wobei nicht wenige unter ihnen die Mühe der "entsprechenden Auslegung" erst gar nicht auf sich nehmen. Die sagen dir kurz und bündig, was christlich sei und was nicht. Schluß! Aus! Punkt!

Was dieses "Seid fruchtbar und mehret euch ..." betrifft, so gilt wohl schon das, was jeder darunter versteht. Was ich aber nicht glaube, ist, daß auch jene auf diese biblische Aussage berufen können, die mit stolz geschwellter Brust verkünden: "Mir san die Mehreren".

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10.11.2019

@ Georg KR.

Herr KR., vielen Dank für Ihre Antwort. Ihre Antwort mit der wohl entscheidenden Frage:

"Warum glauben Sie, als bibelfester Zeitgenosse, hat der Schöpfer die Welt bunt und die Menschen so unterschiedlich pigmentiert erschaffen, einschl. der Heiligen Drei Könige?"

Sie werden, denke ich, nichts dagegen haben, daß ich Ihre "Heiligen 3 Könige" nicht mit der Ziffer wiedergebe. Das soll aber keine Kritik sein. Ich hatte heute gegen Mittag schon einmal geschrieben, muße aber dann unterbrechen. Was ich bisher geschrieben hatte, gehört dazu, auch wenn es möglicherweise als überflüssig, veralbernd oder einfach nur als zu umständlich angesehen wurde.
Bezüglich meiner Aussage, daß nicht das Mädchen angegriffen wurde, sondern die "Betreiber der bunten Republik", schreiben Sie:

"Wissen Sie was, ich kenne diese Betreiber nicht, sie wären mir auch vollkommen egal und bunt halte ich allemal für interessanter und lebendiger als die tristen, langweiligen und monochromen Farbtöne."

Was Sie damit sagen wollen, glaube ich schon verstanden zu haben. Was den ersten Teil des Satzes betrifft, so übersetze ich: Es gibt keine "Betreiber der bunten Republik", das ist eine "Verschwörungstheorie, so bereits immer wieder und unermüdlich der vorige Chefredakteur dieser Zeitung, Walter Roller.
Ich dagegen kenne diese Betreiber schon. Zwar ist der Satz der Kanzlerin "Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da", noch kein klares Bekenntnis, den Zustrom der Migranten aktiv herbeizuführen, aber auch keine entschiedene Verneinung. Ebenso machte der niederländische Sozialist Frans Timmermans, EU-Politiker keinen Hehl daraus, "Diversity" nicht nur festzustellen, sondern, alles zu tun, damit "Diversity" - als das "Ziel der Menschheit" - überall in der Welt erreicht wird.

Das mag schon sein, daß Sie, Herr KR., bunt allemal für interessanter und lebendiger halten als die tristen, langweiligen und monochromen Farbtöne.
Freilich - "Bunt sind schon die Wälder / Gelb die Stoppelfelder ..." Nur ist das nicht gemeint, wenn von der "bunten Republik" die Rede ist. Und wenn Kanzlerin Merkel das, was in dieser Republik vorgeht, "spannend" findet, dann mag sie bei nicht wenigen, die vor der Glotze sitzen - "Tatort" oder so - ihren Beliebtheitsgrad erhöhen, für andere jedoch, die an einen ganz anderen "Tatort" denken, etwa den vom Frankfurter Hauptbahnof, dürfte es wohl lieber etwas langweiliger zugehen und weniger spannend.

Der Schöpfer, von dem Sie schreiben, Herr KR., daß er die Welt bunt und die Menschen unterschiedlich pigmentiert erschaffen habe, einschließlich der Heiligen Drei Könige, dürfte wohl seine helle Freude daran gehabt haben. Doch er hat noch mehr getan. Im biblischen Buch Deuteronomium etwa heißt es:

"Als der Höchste die Völkersitze verteilte, als er die Menschenkinder schied, / Legte er den Völkern Grenzen fest ..." (Dt 32, 8).

Dieser Gott, der Schöpfer, ist einer, der den Menschen nicht einfach in die Welt setzt und hier hin und dahin laufen läßt, wohin es ihm. beliebt, sondern weist ihm den gehörigen Lebensraum zu, einen Lebensraum, in dem er heimisch ist, rüstet ihn entsprechend aus, kennzeichnet ihn, nicht nur, was die Hautfarbe betrifft.

Die Heiligen Drei Könige sind laut der biblischen Weihnachtsgeschichte "Weise aus dem Morgenland". Nach ihrem Besuch in Betlehem, ziehen sie, da sie ihm Traum die Weisung erhalten, nicht zu Herodes zurückzukehren, auf einem anderen Weg "heim in ihr Land" (Mt 2, 12).

Es ist bezeichnend für die ideologische Verbohrtheit hierzulande, daß der frühere Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Weihnachtsansprache 2012 diese Weisen aus dem Morgenland zu "Menschen von fern her" umfunktionierte und deren Rückkehr in ihr Land verschweigt.


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11.11.2019

Also den Frankfurter Hauptbahnhof kenne ich schon seit vielen, vielen Jahren - bevor hierzulande eine völlig inhumane organisierte Flüchtlingsphobie und -hetze um sich griff. Dass sie dort nahezu alles, was Gott verboten hat, live erleben können und konnten ist, pardon, ein alter Hut.

"Als der Höchste die Völkersitze verteilte, als er die Menschenkinder schied, / Legte er den Völkern Grenzen fest ..." (Dt 32, 8).

"sondern weist ihm den gehörigen Lebensraum zu, einen Lebensraum, in dem er heimisch ist, rüstet ihn entsprechend aus, kennzeichnet ihn"

Da leistet und leistete er sich aber schwere Fehler - "der Gott, der Eisen wachsen ließ" - wenn er zusieht wie gerade die Lebensräume der Ärmsten durch Trockenheit, Feuer, Stürme, Fluten, Kriege zerstört und unbewohnbar werden.

Danke dafür, dass Sie selbst meine Behauptung, es lasse sich für alles bei entsprechender Auslegung das passende Bibelzitat finden, belegen. Beispielhaft unter anderem auch dieses:
"Und Gott segnete sie und sprach zu Ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“ (Genesis 1:28)

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08.11.2019

@ PETER V.

Herr Peter V., schön, dass Sie Schiller's Glocke bemühten. Nur schade, dass Sie nicht die ganze Textstelle zitierten:

„Gefährlich ist's, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.“

Der ethnische Rassenwahn z. B., auch der religiöse.

"Was Sie unter "klassischem Rassismus" verstehen, Rassismus verbunden mit dem Attribut "klassisch", weiß ich nicht"

Das mag schon etwas unscharf ausgedrückt sein.
Gemeint war eigentlich nur, wie im allgemeinen Sprachgebrauch die Ausrottung der Indianer verstanden wird: Die "indigene Rasse" der Indianer (der Begriff steht nun mal für eine Rasse, bei Karl May "Rothäute") fiel "fremdrassigen Eindringlingen", der weißen "Herrenrasse" (Bleichgesichter bei K. M.), zum Opfer, weil sie sich deren Okkupation nicht erwehren konnte. Das dunkelhäutige, dunkelhaarige Nürnberger "Christkindl" von 2019 steht in diesem Bild der AfD für die "fremdrassigen Eindringlinge".

Dass sich für jede Schandtat bei entsprechender Auslegung das passende Bibelzitat - notfalls im alten Testament - finden lässt, werden Sie kaum bestreiten wollen.





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08.11.2019

Herr KR.,

Noch schöner als das, was ich aus Schillers "Lied von Glocke" - "Gefährlich ist´s den Leu zu wecken" - zitierte, ist selbstverständlich die ganze Textstelle, die Sie anführen:

"Gefährich ist´s den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn,
Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
Das ist der Mensch in seinem Wahn."

Wäre es jedoch, Herr KR., nicht am allerschönsten, das ganze Lied von der Glocke zu zitieren?
Was wir freilich nicht tun werden, sonst bekämen wir möglicherweise zwar nicht des "Tigers
Zahn", wohl jedoch den der Moderation zu spüren.

Im Ernst: Zu Zeiten meiner Kindheit in Thüringen, einem Dorf am Südhang des Thüringer
Waldes, wurde in den Schulen Schillers "Lied von der Glocke" noch auswendig gelernt. Meinen
Sie nicht auch, daß man erst einmal, bevor man die Verse "Jedoch der schrecklichste der
Schrecken, / das ist der Mensch in seinem Wahn, mit "Rassenwahn" in Verbindung bringt, den
Kontext des Gedichts berücksichtigt?

Sie schreiben:

"Das dunkelhäutige, dunkelhaarige Nürnberger ´Christkindl´ von 2019 steht in diesem Bild der
AfD für die fremdrassigen Eindringlinge."

Ich kann Ihnen zugestehen, daß man das so sehen kann. Doch statt "man" sage ich: So sehen es
die Gegner der AfD, so wollen sie es sehen. Wie Söder von der CSU etwa, der von der AfD als von
"unseren Feinden" spricht.
Ich dagegen sehe es nicht so und wiederhole: Die Tatsache, daß das neue Nürnberger Christkind
dunkelhäutig ist, führt bestimmt nicht zu dem, was dieser AfD-Kreisverband kommen sieht. Das
neue Nürnberger Christkind ist auch nicht, wie Sie schreiben, das "Bild der AfD", sondern das
dieses Mädchens. Nicht dieses Mädchen wird angegriffen, sondern die Betreiber des
Unternehmens "bunte Republik".
Die etablierten Parteien und deren willige Helfer, so sehe ich das, bedienen sich in diesem Fall
eines besonders hinterhältigen Vorgehens: Der Angriff gegenüber jenen, die aus ihrem
Bestreben, die "bunte Republik" in allen Lebensbereichen durchzusetzen, wird als Angriff auf ein
unschuldiges Mädchen ausgegeben und gelenkt.

Was Ihre Bemerkung am Ende betrifft, es lasse sich für jede Schandtat bei entsprechender Auslegung das passende Bibelzitat - notfalls im Alten Testament - finden, kann ich nur sagen: nur sagen:
Wohl an! Führen Sie den Nachweis!

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08.11.2019

Herr KR.,

Noch schöner als das, was ich aus Schillers "Lied von Glocke" - "Gefährlich ist´s den Leu zu
wecken" - zitierte, ist selbstverständlich die ganze Textstelle, die Sie anführen:

"Gefährich ist´s den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn,
Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
Das ist der Mensch in seinem Wahn."

Wäre es jedoch, Herr KR., nicht am allerschönsten, das ganze Lied von der Glocke zu zitieren?
Was wir freilich nicht tun werden, sonst bekämen wir möglicherweise zwar nicht des "Tigers
Zahn", wohl jedoch den der Moderation zu spüren.










Im Ernst: Zu Zeiten meiner Kindheit in Thüringen, einem Dorf am Südhang des Thüringer
Waldes, wurde in den Schulen Schillers "Lied von der Glocke" noch auswendig gelernt. Meinen
Sie nicht auch, daß man erst einmal, bevor man die Verse "Jedoch der schrecklichste der
Schrecken, / das ist der Mensch in seinem Wahn, mit "Rassenwahn" in Verbindung bringt, den
Kontext des Gedichts berücksichtigt?

Sie schreiben:

"Das dunkelhäutige, dunkelhaarige Nürnberger ´Christkindl´ von 2019 steht in diesem Bild der
AfD für die fremdrassigen Eindringlinge."

Ich kann Ihnen zugestehen, daß man das so sehen kann. Doch statt "man" sage ich: So sehen es
die Gegner der AfD, so wollen sie es sehen. Wie Söder von der CSU etwa, der von der AfD als von
"unseren Feinden" spricht.
Ich dagegen sehe es nicht so und wiederhole: Die Tatsache, daß das neue Nürnberger Christkind
dunkelhäutig ist, führt bestimmt nicht zu dem, was dieser AfD-Kreisverband kommen sieht. Das
neue Nürnberger Christkind ist auch nicht, wie Sie schreiben, das "Bild der AfD", sondern das
dieses Mädchens. Nicht dieses Mädchen wird angegriffen, sondern die Betreiber des
Unternehmens "bunte Republik".
Die etablierten Parteien und deren willige Helfer, so sehe ich das, bedienen sich in diesem Fall
eines besonders hinterhältigen Vorgehens: Der Angriff gegenüber jenen, die aus ihrem
Bestreben, die "bunte Republik" in allen Lebensbereichen durchzusetzen, wird als Angriff auf ein
unschuldiges Mädchen ausgegeben und gelenkt.

Was Ihre Bemerkung am Ende betrifft, es lasse sich für jede Schandtat bei entsprechender
Auslegung das passende Bibelzitat finden, notfalls im Alten Testament, sage ich nur:
Wohlan! Führen Sie den Nachweis!
das passendes Bibelzitat finden, so sage ich nur: Wohlan! Führen Sie den Nachwei!

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08.11.2019

@ Herr PETER V.

"Nicht dieses Mädchen wird angegriffen, sondern die Betreiber des Unternehmens "bunte Republik".

Wissen Sie was, ich kenne diese Betreiber nicht, sie wären mir auch vollkommen egal und bunt halte ich allemal für interessanter und lebendiger als die tristen, langweiligen, monochromen Farbtöne. Warum glauben Sie, als bibelfester Zeitgenosse, hat der Schöpfer die Welt bunt und die Menschen so unterschiedlich pigmentiert erschaffen - einschl. der Heiligen 3 Könige?
Und warum glauben Sie, benützen diese Geistesgrößen der AfD ein Mädchen mit etwas dunklerem Teint und dunklerem Haar, um auf die drohende Gefahr hinzuweisen, dass den Deutschen ein Schicksal bevorsteht analog zu dem der Indianer vor vielen Jahren? Auslöschung durch Eindringlinge.
Was damit suggeriert werden sollte, ist völlig klar.
Informieren Sie sich mal aus welchem Völkergemisch letztlich der so stolze Stamm der Bajuwaren entstand. Da haben - noch gut erkennbar - inzwischen eine ganze Reihe vermutlich fußkranker Römer, Slawen, sogar Preußen und Wikinger ihren bleibenden genetischen Fußabdruck hinterlassen. Ein Musterbeispiel dafür - der FC Bayern München.
Geschadet hat es offenbar nicht.



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07.11.2019

Ihre Frage, Herr Georg KR., ob es sich nun um eine echte oder eine rhetorische Frage handelt, würde ich gerne beantworten. Die Frage: "Wie anders als klassischen Rassismus sollte man das - gemeint ist, was von seiten des AfD-Kreisverbandes München Land gepostet wurde - auffassen?"
Allerdings verstehe ich, daß auch diesem "Spiel" bzw. dieser Auseinandersetzung einmal eine Grenze zu setzen ist. Ich versuche es trotzdem:
Was Sie unter "klassischem Rassismus" verstehen, Rassismus verbunden mit dem Attribut "klassisch", weiß ich nicht, kann es lediglich vermuten. Möglicherweise dient das Attribut als Verstärkung. Doch wie dem auch sei, ich sehe keinen Rassismus, weder mit noch ohne.
Dazu ein zunächst recht banal erscheinender Vergleich: Ein Schachspieler etwa tut immer gut daran, auch das ins Auge zu fassen, was der Gegner vorhaben könnte, was ihm droht, und sich mögliche Gegenmaßen überlegen. Es geht zwar nicht um Leben oder Tod, wohl jedoch darum, nicht auf die Nase zu fallen.

Die Sorgen des Herrn vom AfD-Kreisverband München Land sind freilich von anderer Art: "Eines Tages wird es uns wie den Indianern ergehen." Wer sorgfältig liest, sollte bemerken, daß dieses "wie den Indianern" offen bleibt, nicht konkretisiert wird: Vor der "Vertreibung der Ureinwohner Nordamerikas" oder deren "Ausrottung", wie anderswo zu lesen ist, stand erst einmal die Mißachtung und Bedrohung der Lebensart dieser Ureinwohner.
Darauf hinzuweisen, gewisse Parallelen zu sehen und damit indirekt oder direkt zur "Verteidigung des Eigenen" (Martin Lichtmesz) aufzurufen, sollte "Rassismus" sein?

Sie schreiben:

"Notleidenden, um ihr Leben Fürchtenden sollten wir helfen. Das gebiete uns die jüdisch christliche Kultur."

Ich werde es lassen, darauf näher einzugehen. Denn, um es mit Schillers "Lied von der Glocke" zu sagen: "Gefährlich ist´s, den Leu zu wecken ..." Nur so viel: Zu diesen Notleidenden gehören nach den biblischen Schriften immer auch und vor allem jene, die einem nahestehen bzw. am nächsten:

"Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt" (Mt 15, 24).

So Jesus zu einer Fremden, die ihn bedrängt und um Hilfe angeht. Diese kanaanäische Frau ist allerdings nicht von schlechten Eltern. Denn auf die nachfolgenden Worte -"Es ist nicht recht, das Brot der Kinder zu nehmen und es den Hündlein (bzw. den Hunden) hinzuwerfen", antwortet sie:

"Aber ja Herr; auch die Hündlein essen von den Brocken, die vom Tische ihrer Herren fallen" (Mt 15, 27).

Eine realistisches Wissen um die eigene Person und um das, was man ist, ohne den überheblichen Anspruch, im fremden Land nach Belieben schalten und walten zu dürfen. Jesus sagt ihr:

"Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe nach deinem Verlangen."

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06.11.2019

Zu Herrn Georg KR.
Na, wie denn? Raus mit der Sprache?

Die Sprache ist längst raus:

"Nürnberg hat ein neues Christkind. Eines Tages wird es uns wie den Indianern ergehen."

So der AfD-Kreisverband München-Land. Zusammen mit dem Foto sollte klargeworden sein, inwiefern dieser AfD-Kreisverband den Vorgang anders sieht als die Enthusiasten und eifrigen Betreiber der "bunten Republik": Der Vergleich mit den Indianern und deren Vertreibung - so auch die Erklärung in diesem Kommentar - dürften wohl die meisten Normal-Sterblichen nicht gerade als ein Schwelgen in "bunter" Glückseligkeit auffassen.

Mit diesem Vergleich gibt der AfD-Kreisverband München Land zu erkennen, daß ihn Merkels Traum vom "friedlichen Zusammenleben" nicht gerade heimsucht. Allenfalls als Albtraum.

Entlarvend? Die AfD hat noch nie - von Bernd Luckes Engführung auf "pecunia" und das Volkswirtschaftliche einmal abgesehen - einen Hehl daraus gemacht, daß sie die Masseneinwanderung und den Multikulturalismus entschieden ablehnt. Was freilich deren Beführworter auf die Palme bringt. Auf die Palme bzw. zu Totschlag-Vokabular greifen läßt:

"Rassismus, Hetze, wie gewohnt - nur unzureichend und etwas mühsam rumgeeiert."

Unzureichend? Das mag sein. Und "etwas mühsam rumgeeiert" wohl auch. So will ich denn, wie immer es auch aufgenommen werden mag, etwas nachreichen und versuchen, etwas weniger mühsam "rumzueiern": In dem Buch des AfD- Politikers Alexander Gauland - "Anleitung zum Konservativsein" - heißt es am Ende:

"Wir wissen, daß jeder seinen Platz auf der Welt hat, aber daß dieser Platz nicht austauschbar ist."

Diese Worte werden zwar die glühenden Anhänger von Merkels Politik der "offenen Grenzen" und des Multikulturalismus vehement zurückweisen und "Rassismus" nennen und "menschenverachtend", doch sie dürften - aus jüdisch-christlicher Sicht - Gottes Schöpfungsordnung recht nahekommen und menschengemäß sein:

"Mich fürchtet ihr nicht? spricht Jahwe. Vor meinem Angesicht erbebt ihr nicht? Und ich habe doch dem Meer die Düne als Grenze gesetzt, als ewige Schranke, die es nicht überschreiten darf. Mag es auch toben, es vermag nichts dagegen ..." (Jr 5, 20 ff).

Und im biblischen Buch Jesus Sirach heißt es:

"Besser das Leben des Armen unter schirmendem Dach / als köstliche Leckerbissen in der Fremde" (Sir 29, 22).

Was nun dieses "Nun lach´ nur nicht! / Sie wächst ja noch ..." betrifft, so ist es zwar verständlich, es auf dieses Mädchen zu beziehen, doch aus der betreffenden Passage dürfte, obwohl mein Kommentar ansonsten von leichtfertigen Fehlern geradezu wimmelt, klar hervorgehen, daß die Kommentatorin gemeint ist: Sie "wächst ja noch" in dem Sinne, daß sie sich künftig, mehr Zeit läßt, bevor sie ihr Urteil fällt.

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06.11.2019

"Nürnberg hat ein neues Christkind. Eines Tages wird es uns wie den Indianern ergehen."
Wie anders als klassischen Rassismus sollte man das auffassen?

"Merkels Traum vom "friedlichen Zusammenleben"
Ob das Merkels Traum ist, entzieht sich meiner Kenntnis und es ist mir auch völlig egal.
Es gibt viele Beispiele, wo ein friedliches Zusammenleben verschiedener Ethnien und Kulturen praktiziert wurde und wird.
Zum Beispiel in Prag vor den Nazis. Zwischen Juden, Deutschen und Tschechen entwickelte sich geradezu eine Hochkultur bis zum Auftreten der braunen Hetzer und dem deutschen Überfall. Bei einigem gutem Willen geht es.

Dass die Republik bunter wird, ist nicht mehr zu verhindern. Zumindest dann nicht, wenn wir unseren "Wohlstand" behalten wollen. Oder glauben Sie ernsthaft, dass die immer besser vernetzten Menschen tatenlos zusehen werden, wie Kapital völlig frei rund um den Globus vagabundiert - oft eine Spur der Verwüstung hinterlassend - sich selbst aber quasi einsperren lassen.
Dieser Zug ist abgefahren - man mag es wollen oder nicht.

"Wir wissen, daß jeder seinen Platz auf der Welt hat, aber daß dieser Platz nicht austauschbar ist."
Millionen müssen jetzt und später ihren angestammten Platz verlassen, werden nicht gefragt, ob sie das wollen oder nicht.
Viele Deutsche mussten unter den braunen Verbrechern auch diese Erfahrung machen und waren froh, dass sie z. B. in den USA Unterschlupf fanden. Notleidenden, um ihr Leben Fürchtenden sollten wir helfen. Das gebietet uns die jüdisch-christliche Kultur.

Übrigens: Ich kenne keinen glühenden Anhänger von Merkels Politik der "offenen Grenzen". Wir haben nun mal Schengen und zugegeben der Schutz der EU-Außengrenzen lässt zu wünschen übrig. Doch inzwischen 75 Jahre kein Krieg mit deutscher Beteiligung sollte uns die eine oder andere Schwachstelle vergessen lassen.

Und unsere deutsche Kultur bitte nicht allzu hoch hängen. Schauen Sie nur mal in die DB-Waggons die Fans zu oder von Fußballspielen nach Hause transportieren. Oder hinter die Kulissen des Münchner Oktoberfestes . . .



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05.11.2019

Ganz so weit sind wir noch nicht, daß eine Journalistin von der "Augsburger Allgemeinen" bestimmt, wann für die AfD "die Zeit der Ausreden" bzw. das, was sie "Ausreden" nennt, vorbei ist.
Da müsse sich, schreibt Stephanie Sartor, vor die Presse stellen und sich zu Anfeindungen äußern "die so hanebüchen, traurig und widerlich" seien, daß "es einen völlig sprachlos macht". Völlig sprachlos?
Richtig wiedergegeben dind allerdings die Aussagen des AfD-Kreisverbandes München Land:

"Nürnberg hat ein Neues Christkind. Eines Tages wird es uns wie den Indianern gehen."

Ebenso wurde ein Foto von Benigna Munsi, dem neuen Christkind. Wo wären da die Anfeindungen gegenüber einer Person, die im Grunde nichts dafür kann, daß sie gewählt wurde, aus welchen Gründen auch immer. Anfeindungen aus der "Prophetie" des AfD-Kreisverbandes ließen sich allenfalls gegenüber denen ablesen, die danach trachten, die "bunte Republik" in allen Lebensbereichen unerbittlich voranzubringen.
Worauf der AfD-Kreisverband hinweist, bahnt sich bereits an, wenn etwa auch von Lidl oder Aldi ein Grill angeboten wird oder irgendwelche Anziehsachen, die beglücktes "buntes" Dasein verkünden, "friedliches Zusammenleben", um es mit Merkels Vokabular zu sagen. Der AfD-Kreisverband dagegen sieht es anders. Und diese Sicht soll "rassistisch" sein?
Was man diesem Kreisverband der AfD vorwerfen, ist der feige Rückzug. Wenn er doch wenigstens klug wäre!
Und deshalb gilt auch da:

"Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Seid also klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben" (Mt 10, 16).

Und was die Kommentatorin betrifft, die meint, die ganze Sache lasse sich "ziemlich schnell auf einen traurigen Nenner bringen, so halte ich es mit einem Lied von Peter Alexander: "Nun lach´nur nicht! / Die wächst ja noch ..." Und läßt sich mehr Zeit.

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06.11.2019

Rassismus, Hetze wie gewohnt - nur unzureichend und etwas mühsam rumgeeiert.

Z. B. entlarvend hier:
"friedliches Zusammenleben", um es mit Merkels Vokabular zu sagen. Der AfD-Kreisverband dagegen sieht es anders."

Na, wie denn? Raus mit der Sprache!
Ein kleines Mädchen, blauäugig mit blondem Engelshaar und zur Sorge um die deutsche Rassenhygiene hätte es keinen Anlass gegeben. Der viel bemühte "normale AfD-Sympathisant und -Wähler" geht mit der menschenverachtenden, rassistischen Führungsclique dieses Vereins völlig konform - ist keinen Deut besser.

"Nun lach´nur nicht! / Die wächst ja noch ..."
Das wäre zu hoffen. In Ihrer zivilisatorischen Entwicklung hat dieses Mädchen euch ewig Gestrige schon längst hinter sich gelassen. (edit/mod)

Besser kann man nicht belegen - Frau Sartor hat völlig recht.



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06.11.2019

Das Schicksal der Indianer mit dem Nürnberger Christkindl in Verbindung zu bringen ist eine Verharmlosung des Schicksal der indianer. Und ja die Aussage des Kreisverbandes ist rassitisch. Oder wäre der Post mit Bild gekommen, wenn eine blauäugige Blondine gewählt worden wäre? Der Kreisverband muss sich nicht seinen "Rückzug" vorwerfen lassen, sondern das so eine Person überhaupt einen Posten bekommen hat.

Das neue Christkind hat eine deutsche Mutter und somit eindeutig deutsch. Vor 10 Jahren hätte es keine Sau - bis auf paar Glatzen - gestört oder interessiert wenn die Wahl so gekommen wäre. Außerhalb von Nürnberg hätte fast keiner den Namen des Christkinds gewußt. Dank der AfD (diesmal kein Parktikant oder Ausrutscher auf der Tastatur!) hat man nun diese dämliche und überflüssige Debatte.

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04.11.2019

Irgendwer hält irgendwo absichtlich oder zufällig ein Stöckchen hin, daraufhin unverhältnismäßiges Geschrei, Moral kübelweise und sinnlose Ereiferei und Gegenereiferei. Bringt unterm Strich niemanden weiter, wird keinen einzigen Wähler davon abhalten, die AfD nicht zu wählen, vertieft die Neigung der Lager, nur noch mit Gleichgesinnten zu "diskutieren", löst keins der tatsächlichen Probleme und macht müde.

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04.11.2019

Der Trick von Herrn Kamm ist die Gleichsetzung von "arabisch" mit dem politischen Islam!

Praktisch alle islamisch geprägten Länder laufen rückwärts - bei Demokratie, Gleichberechtigung der Geschlechter, Bildung und Wissenschaft, Vielfalt kultureller Angebote gibt es keine Fortschritte die an das großartige arabische Zahlensystem erinnern.

Man darf schon die Gegenwart betrachten und diese Gegenwart kennen wir alle aus den Nachrichten - eine Afd braucht es da gar nicht.

Das ist die Treibstoffzufuhr der Afd die wir unterbrechen müssen!

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04.11.2019

"Praktisch alle islamisch geprägten Länder laufen rückwärts . . ."

Ein Glück, dass wir dank der kulturell auf höchstem Niveau argumentierenden AfD-Führung um Höcke, Weidel, Gauland usw. keinerlei Veranlassung haben, uns Sorgen um den Fortbestand deutscher Hochkultur betreffend Weltoffenheit, Toleranz, Gastfreundschaft, Demokratie, Freiheit der Religionsausübung, Solidarität, Minderheitenschutz, Gleichberechtigung der Geschlechter, Freiheit der Bildung und Wissenschaft, Vielfalt kultureller Angebote (fragen Sie mal Udo Lindenberg) zu machen.

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04.11.2019

Gerade die Entwicklung in einigen islamisch geprägten Länder sollte uns warnen solchen Rattenfängern hinterherzulaufen!
Ich sehe ich keinen Unterschied zwischen Faschist und Salafist.

Orban, Trump, Putin und die PiS in Polen schaffen bzw. versuchen wichtige demokratische Strukturen und Regeln wie Gewaltenteilung und unabhängige Presse abzuschaffen.
Die Gleichberechtigung der Geschlechter wird auch nicht unbedingt gefördert. Bildung und Wissenschaft soll die Freiheit entzogen bzw. "gleichgeschaltet" werden.
Vertreter der AfD,die die Abschaffung der GEZ fordern, wollen scheinbar einen öffentlichen Rundfunk, der zu 100 % regierungsabhängig ist.
Ein Herr Höcke (der heimliche Herr der AfD - Stichwort Flügel) spricht Frauen Weisheit und Führungstärke ab.

Abschotten und "konservieren" heißt Rückschritt. Die Welt dreht sich weiter und wer sich nicht mitdreht wird abgehängt.
Der Abstieg der Mauren in Spanien begann übrigens mit einer Radikaliserung durch Islamisten ...

Der "Westen" hat den "Osten" eigentlich erst ab dem Zeitalter der Aufklärung überholt. Davor war der "Orient" und der "Ferne Osten" mindestens gleichwertig wenn nicht sogar kulturell, wissenschaftlich, militärisch und wirtschaftlich überlegen.
Und diesen Fortschritt und unsere Freiheit drohen wir uns von Rattenfängern nehmen zulassen, indem sie Angst und Unsicherheit schüren. Indem Sie Halbwahrheiten und Lügen in reiserischer "Bildmanier" verbreiten.

Radikale schaffen nur kurzfristig Erfolge, mittel- und langfristig scheitern sie weil sie Rückschritt bedeuten. Egal ob rechts- oder linksextrem oder religiös extremistisch.

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04.11.2019

>>Der Trick von Herrn Kamm ist die Gleichsetzung von "arabisch" mit dem politischen Islam!<<

Eine Unterstellung, die durch unsere wertvolle Meinungsfreiheit möglich ist. Doch es ist unanständig, ohne seinen Namen offen zu nennen, anderen etwas Negatives öffentlich zu unterstellen.

Raimund Kamm

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04.11.2019

Zu Raimund Kamm 03.11.2019

Zitat: "Woher stammt eigentlich unser Zahlensystem?"

Es wurde über viele Jahrhunderte entwickelt. Siehe z. B.:
https://c.wgr.de/f/verlage/westermanngruppe-at/dimensionen-mathematik/materialien/01_ZahlenUndRechengesetze/02_Zahlensysteme/01_02_HistorischesZahlensysteme.pdf

Wesentliche Schritte sind die Entstehung eines Stellenwertsystems und die Einführung der Null. Die beteiligten Kulturen finden Sie im obigen Artikel. Dass wir unsere Zahlen arabische Zahlen nennen, liegt daran, dass sie in Europa durch arabische Gelehrte bekannt wurden.

Zitat: "Woher stammt die christliche Religion?"

Die abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam haben dieselbe Gottesvorstellung. Sie kommt aus den Tiefen der Geschichte und wurde im Judentum verschriftlicht. Das Christentum und der Islam sind spätere Seitenzweige.

Joachim Datko - Philosoph

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03.11.2019

Die AfD ist eine respektable Partei!

Die AfD hat recht. Ich bin auch gegen die massive Einwanderung aus Afrika und dem Nahen Osten.

Joachim Datko – Ingenieur, Physiker

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03.11.2019

Woher stammt eigentlich unser Zahlensystem?
Woher stammt die christliche Religion?

Wir sind ein dicht besiedeltes Land. Wir brauchen auch keine massive Einwanderung. Doch wir können gut jedes Jahr einige zehn- und manchmal hundertausende Flüchtlinge aufnehmen. Viele von ihnen gehen zurück, wenn der Krieg und die Verfolgung in ihrer Heimat vorbei sind.
Und wir brauchen gute Zuwanderer, denn wir haben zu wenig gute Ingenieure oder Physiker.
Was arbeiten Sie eigentlich beruflich?

Raimund Kamm

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03.11.2019

Noch etwas:

Der Anstand gebietet es, dass Sie als bekennender AFD-Anhänger sich von dem Angriff aus Ihren Reihen auf das Nürnberger Mädchen distanzieren, bevor sie grundsätzliche politische Statements abgeben.

Raimund Kamm

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