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Fürstenfeldbruck

18.05.2015

Asylbewerber stirbt nach Badeunfall: Er konnte wohl nicht gut schwimmen

Nach dem Schwimmunfall wurde der 23-Jährige noch lebend ins Krankenhaus gebracht. Dort starb er aber an seinen Verletzungen.
Bild: Symbolbild, Philipp Schulze (dpa)

Bei einem Badeunfall am Emmeringer See starb am Sonntagabend ein 23-Jähriger Afrikaner. Retter holten den Mann aus acht Meter Tiefe - und hatten zwischenzeitig Hoffnung.

Der 23-Jährige aus Eritrea wolllte mit seinem Freund zu einer Insel in der Mitte des Baggersees bei Fürstenfeldbruck schwimmen. Er kam laut Angaben der Polizei etwa 20 Meter weit, dann haben ihn seine Freunde aus der Erstaufnahmeunterkunft im Brucker Fliegerhorst vom Ufer aus nicht mehr gesehen. Die Polizei vermutet derzeit, dass der Mann nicht gut schwimmen konnte.

Der Mann schwamm wohl in Richtung Ufer zurück, als er Probleme bekam. Dort geriet er in Schwierigkeiten und ging unter. Eine Joggerin beobachtete das und rief die Rettungskräfte.

Nach einer halben Stunde zogen Retter ihn aus der Tiefe

Weil die Sicht im Wasser so schlecht war, dauerte es eine halbe Stunde, bis Taucher der Brucker Wasserwacht den Körper aus acht Metern Tiefe bergen konnten. Danach versuchten die Retter sofort, ihn wiederzubeleben. Zunächst hatten sie damit Erfolg.

Der Mann wurde dann sofort ins Brucker Klinikum gebracht. Dort kämpften die Ärzte um sein Leben, doch der 23-Jährige starb gegen 21 Uhr an den Folgen des Badeunfalls. AZ

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