Newsticker
RKI meldet erneut deutlichen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz
  1. Startseite
  2. Bayern
  3. Bad Grönenbach: Allgäuer Tierskandal: Ärztin übt harsche Kritik an Tierschutzbehörde

Bad Grönenbach
10.07.2019

Allgäuer Tierskandal: Ärztin übt harsche Kritik an Tierschutzbehörde

Das Anwesen des Unterallgäuer Landwirts, gegen den Ermittlungen wegen eines möglichen Tierskandals laufen, wird rund um die Uhr von einer Polizeistreife überwacht.
Foto: Ralf Lienert

Plus Nach dem Bekanntwerden schwerer Misshandlungen von Milchkühen in einem Großbetrieb im Unterallgäu werden Vorwürfe gegen das Veterinäramt laut.

Nach dem Tierskandal in Bad Grönenbach erhebt eine Tierärztin aus der Region schwere Vorwürfe gegen das Unterallgäuer Veterinäramt. Sie behauptet etwa, die Mitarbeiter der Behörde legten bei ihren Kontrollen mehr Wert auf eine korrekte Dokumentation als auf das Tierwohl. Es überrasche sie deshalb nicht, dass das Veterinäramt den Milchviehbetrieb in Bad Grönenbach in den vergangenen fünf Jahren zwar 34 Mal kontrolliert, dabei aber nur "geringe und mittlere tierschutzrechtliche Verstöße" festgestellt hat, sagte die Tierärztin in einem Gespräch mit unserer Redaktion.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

13.07.2019

"Der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather weist die Vorwürfe entschieden zurück. Diese Unterstellungen gegen das Veterinäramt hält er für "unterirdisch" und "ehrabschneidend". Auf die Frage, wie lange eine Kontrolle des Veterinäramts auf einem Bauernhof in der Regel dauert, antwortete er nicht – "aus Fürsorge für meine Mitarbeiter". Er wisse seit 13 Jahren, wie seine Mitarbeiter arbeiten und dass sie alle wollen, "dass es in den landwirtschaftlichen Betrieben ordentlich zugeht" – was Bauern manchmal nicht gefalle."
Also wenn alles so easy und vorschriftsmässig abgelaufen ist, wie sie formulieren, warum dann dieser Skandal Herr Weirather? So etwas baut sich nicht von heute auf morgen auf und ein geübtes, fachmännisches Auge sieht so etwas schon im Ansatz. Außerdem sind ständig ausreichend Informationen eingegangen, denen man aus welchen Gründen auch immer nicht konkret und nachhaltig nachgegangen ist. Bin gespannt, wie sie sich weiter fürsorglich vor ihre Mitarbeiter stellend, aus der Affäre reden wollen?
Dieses ständige Gejammere der Behörden unterbesetzt zu sein kann ich nicht mehr hören. In der freien Wirtschaft werden die Mitarbeiter auch angehalten, trotz Unterbesetzung durch permanenten Stellenabbau, effizient und firmensorglich zu arbeiten, notfalls müssen sie auch "artfremde" Arbeiten übernehmen ohne dafür großartig mit Kursen getrimmt zu werden.

Permalink
11.07.2019

140.000 € EU-Geld für Betriebe mit zig-Millionen Gewinnen?
Für Familien mit Kindern fehlt aber immer Geld - da musste man sogar für Kindergarten zahlen und in Schulen musste Büchergeld eingeführt werden …. Jetzt vor den Wahlen, da natürlich werden wieder Cent verteilt - die großen Steuern bleiben aber sicher in den ausländischen Briefkastenfirmen.

Permalink
11.07.2019

Wenn soviele Verstöße vorliegen, müsste der Hof geschlossen werden.

Wie verroht muss ein Mensch sein, der so einen Hof führt und so mit Tieren arbeitet?

Permalink
10.07.2019

15 Extrakontrollen aufgrund Hinweise gegen Tierschutzgesetze, mehrere Bußgelder... der Landwirt ist definitiv kein Unschuldslamm.

Wieso werden in solchen Fällen die EU Förderungen nicht gestrichen?

Permalink