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Bad Grönenbach
18.07.2019

Warum starben so viele Kälbchen auf dem Allgäuer Hof?

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Betreiber des Hofes wegen Tierquälerei. Kühe sollen dort schwer misshandelt worden sein.
Foto: obs/Soko Tierschutz

Plus Auf dem Hof des Landwirts, der sein Vieh gequält haben soll, verendeten überdurchschnittlich viele Tiere. Der Bauer steht unter Druck – und hat Expansionspläne.

Der Fall schockt den ganzen Freistaat: Einer der größten Milchbauern in Bayern soll seine Kühe schwer misshandelt haben. In einem Video, das der Verein „Soko Tierschutz“ bei dem Milchvieh-Betrieb aufgenommen hat, sind massive Verstöße gegen den Tierschutz zu sehen. Und nun kommen neue Details ans Licht, die Fragen zu den Praktiken auf dem Bauernhof aufwerfen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

19.07.2019

"Bei dem Unterallgäuer Landwirt, gegen den wegen des Verdachts der Tierquälerei ermittelt wird, sind in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich viele Kälber verendet. Der Anteil liegt seit Mitte 2014 bei 19,3 Prozent. 2017 waren es sogar 24,4 Prozent"
.
Kann es vielleicht sein, daß 90% dieser Kälber Bullenkälber waren? Bullenkälber haben in einem Milchviehbetrieb keinen Wert, nicht mal ihr Fleisch ist nennenswert verwertbar! In einem Spiegel-Artikel wurde letztes Jahr berichtet, dass z.B. in Italien die männlichen Büffelkälber (Büffelmilch zur Herstellung des Büffelmozarellas) nach der Geburt einfach an einem Strick an einem Baum gehängt werden bis sie sterben.

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02.08.2019

Mich würde dazu brennend interessieren mit wieviel so etwas (in beiden Ländern) subventioniert wird?
Diese permanente Abkalbung dient nur der fortlaufenden Milchproduktion durch die Mutterkuh - ohne Kalb keine Milch und ohne Milch keine Einnahme und ohne Einnahme kein Leben!

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