Newsticker
"Infektionsgeschehen aggressiver als gedacht": Karl Lauterbach rechnet mit weitergehenden Einschränkungen
  1. Startseite
  2. Bayern
  3. Bad Hindelang: Ein Allgäuer Bergbauer nimmt Abschied von seiner großen Liebe

Bad Hindelang
21.02.2021

Ein Allgäuer Bergbauer nimmt Abschied von seiner großen Liebe

„Alle hier im Stall sind ganz Liebe. Wann immer ich Zeit habe, ratsche ich mit ihnen“: Kaspar Weber im Stall mit zwei seiner drei verbliebenen Milchkühe.
Foto: Ralf Lienert

Plus Bergbauer Kaspar Weber, 87, will seine letzten Milchkühe verkaufen. Die Landwirtschaft lohne sich nicht mehr, sagt er. Eine Geschichte über Tradition, Trotz und auch ein paar Tränen.

Die Schwielen an den Fingern stammen von harter Arbeit. Doch noch immer verfügen die faltigen Hände über jenes Feingefühl, das einen alten Allgäuer Bergbauern auszeichnet. Behutsam streicht Kaspar Weber seiner Kuh Marli im Holzstall seines Bauernhofes in Bad Hindelang (Oberallgäu) über den Kopf. „Ruhig“, raunt er ihr ins Ohr. „Ganz ruhig.“

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

28.02.2021

Auch wenn es traurig ist, niemand wird dem alten Mann nachweinen. Zu wenige verstehen was er sagt und meint. Aber natürlich hat er in jedem Punkt recht: wir werden von ahnungslosen Bürokraten ohne praktische Erfahrung in irgendwas regiert. Derweil wird in den Medien ein unrealistisches Idyllbild der Landwirtschaft vermittelt. Die alleinerziehende hübsche Frau, immer adrett und sauber gekleidet, muss es schon sein, die da Pferd und Rind, Katz, Hund und Biene bei permanentem Sonnenschein gegen böswillige Kapitalisten und korrumpierte Politiker verteidigen muss. Die Bilder sind so abartig überzeichnet, wer wollte sich da noch die schnöde Realität des tatsächlichen Landlebens antun?

Permalink
21.02.2021

Schade, aber Landwirtschaft ist ein Hartes Brot, vor allen wenn man nichts oder Wenig mit Maschinen machen kann. Ich Wünsche den Bauern alles gute, aber die Zeit steht auf Landwirtschafts- Industrie. Das sich das mal wieder ändert ist wohl eher Unwahrscheinlich. Nun er war ein Fleißiger Mann im Schweiße seines Angesichts.

Permalink