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Bayerischer Filmpreis
26.01.2019

"Lifeline"-Kapitän Reisch will mit Söder über Flüchtlingsrettung reden

Kapitän Claus-Peter Reisch will mit Söder über die Flüchtlingspolitik sprechen.
Foto: Roger Azzopard, dpa (Archiv)

Der Landsberger Claus-Peter Reisch erklärte, er wolle mit Söder über die Flüchtlingsrettung im Mittelmeer sprechen. Ein Treffen ist aber fraglich.

"Lifeline"-Kapitän Claus-Peter Reisch hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder während der Verleihung des Bayerischen Filmpreises zu einem Gespräch über die Flüchtlingsrettung im Mittelmeer aufgefordert.

"Ich werde dem Herrn Ministerpräsidenten meine Visitenkarte geben und ich würde mich sehr freuen, wenn ich da zeitnah eine Einladung bekomme, damit wir mal wirklich über diese Dinge, die da auf See passieren, diskutieren können", sagte der 57-Jährige am Freitagabend auf der Bühne im Prinzregententheater in München. "Das hat nämlich mit Asyltourismus rein gar nichts zu tun."

Während das Publikum applaudierte, zeigte der CSU-Politiker in der ersten Reihe kaum eine Regung. Söder hatte einst mit Blick auf Migranten von Asyltourismus gesprochen - nach Kritik daran aber erklärt, den Begriff nicht mehr verwenden zu wollen.

Landsberger "Lifeline"-Kapitän Reisch kritisiert die Politik

Das Rettungsschiff "Lifeline" der in Dresden ansässigen Hilfsorganisation Mission Lifeline saß im Sommer 2018 fast eine Woche auf dem Mittelmeer fest, nachdem es rund 230 Migranten vor Libyen gerettet hatte. Reisch wurde in Malta vor Gericht angeklagt.

Mit Claus-Peter Reisch haben wir auch für unseren Podcast gesprochen. Hier können Sie reinhören:

Reisch überreichte am Freitag Markus Imhof den Preis für den besten Dokumentarfilm, "Eldorado" über Flüchtlingsströme. In seiner Ansprache kritisierte er, dass die Politik wissend in Kauf nehme, das im Mittelmeer immer wieder Flüchtlinge beim Versuch, nach Europa zu kommen, sterben. Schiffe würden blockiert, Retter angeklagt, dabei sei das eine "Sache der Zivilcourage". (dpa)

Regisseur Roland Emmerich(rechts) und Markus Söder, bayerischer Ministerpräsident, nach der Verleihung des Bayerischen Filmpreises. Emmerich wurde mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet.
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Foto: Tobias Hase, dpa
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Die Diskussion ist geschlossen.

26.01.2019

Ich dachte, der Herr sitzt noch in Malta im Gefängnis. Ist er wieder da?

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26.01.2019

Ehrenwert, wenn der Herr Reisch die "Flüchtlinge" "retten" will. Überhaupt nicht ehrenwert, wenn er sie dann nach Europa chauffiert! Sowas ist dann Asyltourismus.

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26.01.2019

das ist ja schön das er mit dem Franken abstimmen will wo er seine Illegalen Einwanderer an Land bringen will !! in Italien warten sie schon auf Ihn , denn wenn er einen illegalen dabei hat wandert er hier in den Knast .

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