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Sterbebegleitung

03.10.2019

Bayern baut Hospiz- und Palliativversorgung aus

Der Freistaat zeichnet herausragendes Engagement von ehrenamtlich Tätigen sowie besondere Projekte in der Hospizbewegung mit dem Bayerischen Hospizpreis aus.
Bild: Sebastian Kahnert, dpa (Symbolbild)

Bayern will die Versorgung für Schwerstkranke und Sterbende ausbauen. Für eine bessere Sterbebegleitung wird künftig die Zahl stationärer Hospizplätze erhöht.

Zur besseren Betreuung Sterbender will der Freistaat die Zahl stationärer Hospizplätze von aktuell 215 auf 280 erhöhen. Allein in den nächsten drei Jahren sollen nach Angaben des Gesundheitsministeriums in München mindestens 40 entstehen.

Kinder- und Jugendhospiz in Bad Grönenbach wird erweitert

So werde in Bernau am Chiemsee ein stationäres Hospiz mit zehn Plätzen gebaut. In einem Hospiz in Kempten steigt die Zahl mit einem Neubau um vier auf zwölf Plätze. In Bamberg soll ein weiteres Kinder- und Jugendhospiz-Zentrum mit zwölf stationären und vier teilstationären Plätzen entstehen.

Und das Kinder- und Jugendhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach im Landkreis Unterallgäu wird um einen Neubau mit Therapie-, Werk- und Mehrzweckräumen erweitert.

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"Es ist wichtig, die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen weiter zu verbessern", sagte Ministerin Melanie Huml (CSU) anlässlich der Montag beginnenden Bayerischen Hospiz- und Palliativwoche. Hospizarbeit sei gelebte Mitmenschlichkeit.

Melanie Huml verleiht am 8. Oktober den Bayerischen Hospizpreis

"Die Menschen sollen wissen, dass sie am Ende ihres Lebens nicht allein gelassen werden", erklärte Huml laut Mitteilung vom Donnerstag. Für Dienstagabend (8. Oktober, 18 Uhr) hat Huml zu einem Staatsempfang in der Münchner Residenz geladen anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Bayerischen Stiftung Hospiz.

Dabei will sie auch den Bayerischen Hospizpreis der Stiftung verleihen, mit dem herausragendes Engagement von ehrenamtlich Tätigen sowie besondere Projekte in der Hospizbewegung ausgezeichnet werden. (dpa/lby)

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